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1 (1825) A und B
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Breito der Gestirne.

Breite der Gestirne.

'Latitudo siderum; Laliuide des astrcs; Latitude ofStars. Der Abstand eines Gestirnes von der Ekliptik beifstdie Breite desselben. Dieser Abstand wird auf dein vornPole der Ekliptik gegen die Ekliptik gezogenen gröfstenKreise gemessen, der also senkrecht gegen die Ekliptik ist.Die Breite ist nördlich oder südlich, je nachdem der Sterngegen den Nordpol oder Südpol der Ekliptik zu liegt Siokann nie über 90 Grade betragen.

Die in der Ekliptik selbst stehenden Sterne haben keineBreite, daher pflegt man gewöhnlich auch die Breite desSonnenmittelpunctes als = 0 anzuschen, obgleich die Per-turbatioueu doch auch ihn ein wenig von der Ekliptik ent-fernen können. Der Mond und die Planeten haben baldnördliche bald südliche Breite, da ihre Bahnen eine Neigunggegen die Ekliptik haben.

Die Breite dient, in Verbindung mit der Länge, um dieLage eines Sternes zn bestimmen, und die alten Astronomenbedienten sicli dieser Bestimmung, um den Ort der Sterneanzugeben-. Sie suchten deshalb die Breite mit Hülfe derBingkugel durch Beobachtungen zu finden, was aber, da dieEkliptik unaufhörlich ihre Stellung ändert, schwierig ist.Die neuern Astronomen haben daher die Angabe der gera-den yliijSteigung und ylbivcichung zur Bestimmung derLage mit Hecht vorgezogen.

Die Lage der Planeten wird sehr oft durch Länge undBreite angegeben; da aber ist es nöthig, die heliozentri-sche Lage von der geocentrischen zu unterscheiden; je-nes ist die Lage, in welcher der Planet von dem Mittelpuncteder Sonne aus gesehen, erscheinen würde, die geoccntrisclieLage dagegen ist der Ort, Wo ein Beobachter im Mittelpuncteder Erde den Planeten sehen würde. Plieraus erklärt sich,was heliocentrische und geozentrische Breite ist.

Die Berechnung der Breite aus gegebener gerader Auf-steigung und Abweichung ist genau der Berechnung der Ab-weichung aus Länge und Breite entsprechend 1 .

B.

i S. Abweichung «