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1 (1825) A und B
Entstehung
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Bveclnipg, doppelte.

dennoch die Verbindung der Phänomene mit unserm jetzi-Fig. gen Zwecke hinreichend übersehen; Wenn man 1 eine an

276. der hintern Seite geschwärzte Glasscheibe MM' nimmt,und einen Lichtstrahl unter einem solchen Winkel auf siefallen läfst, dafs er polarisirt zurückgeworfen werde, sokann mau einem zweiten geschwärzten Glase V V' dieStellung geben, dafs es nichts -von dem so empfangenenpolai'isirten Strahle zurückwirft, oder dafs ein in V V' hin-einblickendes .Auge O hier den Gegenstand M, obgleicher im Sehefelde bleibt, verschwinden sieht. Hat man-diese Stellung erhalten, so stellt man eine Platte Kalkspathdie senkrecht auf die Axe geschnitten ist, etwa bei P auf,so dafs der von MM' nach V V' gehende Strahl durch siogehen mtifs, und sie senkrecht trifft. Sobald dies gesche-hen ist, sieht das Auge in O, in eben der Stellung, vro•es vorhin keinen von MM' ausgehenden Lichtstrahl durchReflexion empfing, auf dem Glase VV' eine Menge conceu-

Fig. irischer, farbiger Ringe, die, wie die Fig. zeigt, durch ein

277. schwarzes Kreuz in vier Quadranten gcthcilt sind, diese Far-benkreise sind, vorzüglich, wenn man dss ganz weifse Lichtglänzender Wolken auf MM' auffallen läfst, denjenigenRingen vollkommen gleich, die zwischen Gläsern durch dieAnwandlungen der leichtern Zurückweisung entstehen 2 ,ähre Farben folgen sich ebenso, nur dafs das schwarzeKreuz, gegen welches zu sie schnell abnehmen, sie alle■unterbricht.

Ohne hier auf die Erklärung dieses schönen Phänomenseinzugehen 3 , genügt es, zu bemerken, dafs die Axe dop-Fig. pelter Brechung des Kalkspaths P mit der Richtung des von276.MM' nach V V' gehenden Strahls Zusammentreffen mufs,wenn jene Kreise sich zeigen sollen, und dafs also umgekehrt,das Entstehen dieser Kreise ein Zeichen ist, dafs die in Paufgestellte Krystallplatte, welche den Strahl senkrecht ge-gen beide Brechungsebenen empfängt, genau senkrecht aufdie Axe doppelter Brechung geschnitten sej r . Auf eine ganz

1 Biot Traitc. IV. 482.

2 S. Anwandluv gen.

5 0n,s von Seebek. zuerst beschrieben ist. S. Sclrweigg. J. VII. a5gXII. i.