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1 (1825) A und B
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669
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Az im utli.

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A zimuth.

Jzirnuth; Azimuth; Azimutli \ Das Azimutli einesSternes ist der Bogen des Horizontes, welcher zwischen demMeridian und dem Scbeitclkreisc des Sterns liegt. Der Will-j. e j welchen der durch den Stern und das Zenith gehendeSchcitclkrcis mit dem Meridian macht, wird also dadurchabgemessen. Das Azimutli ist östlich (orientale) oder west-lich (occidentale), je nachdem ein Stern östlich oder westlichvom Meridian steht; im südlichen Meridian ist das Azi-

nmth = 0.

Durch Azimutli und Höhe ist die Lage eines Gestirnsvöllig bestimmt, daher pflegt man hei den Instrumenten,welche die Höhe angeben, zugleich einen horizontalen Kreisaimibringcn, auf welchem das Azimutli abgelescn wird, wenndcrNiillpunct des Kreises dem südlichen Meridian entspricht.

Man findet das Azimutli eines Sternes, wenn man dieFig.Polhöhe des Beobachtungsortes IIP cp s des Sternes Abwci- 113.chinig ST S und den Stundenwinkel SPA = g desselbenkennt, indem dann für das Azimutli A ZS Cotang. Azimutli

Sin. cn Cos. g Taug. 8 Cos. ep --ist. Durch die Höhe h

Sin. g.

Sin. cp Sin. h Sin. <3

ausgedriiekt ist auch Cos. Azimutli =- ,

Cos. cp. Cos. h

lind folglich, wenn h = 0 oder der Stern im Horizonte ist,

Sin. 8

Cos. des Azimuths =-eine Formel, die zugleich

Cos. cp

die für die Abendweite gefundene 1 2, enthält. Will man dasAzimutli des auf- oder untergehenden Gestirns mit Rücksichtauf die Strahlenbrechung finden, so müfste man h nicht = 0,sondern der ITorizontalrefraction negativ genommen gleichsetzen, so dafs wenn diese = Ah gesetzt wird, man ge-nau genug für den Auf - oder Untergang Cos. Azimuth

Sin. 8 Sin. <5

-- Tang. cp.-(Ah) 4 hätte:-

Cos. cp 2 Co s.cp V

1 Ein arabisches Wort, das von einem Worte, welchesHimmels-gegend« bedeutet, abstammen soll. Montuda hist, des matli. I. 371.

2 Vcrgl. Abendweite.