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1 (1825) A und B
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Ausdehnung

hineingelassen wird. Eine Verbesserung dieser Vorrichtuijuläf.st sich anbringen, wenn man die Röhren dicht vor d ui .Fig. Kugel au in einen rechten Winkel umbiegt, indem cs hicr-108- durch viel leichter wird, durcli Aufrichten der Kugel dieseso weit mit Luft oder Dampf zu füllen, dafs der Anfang dessperrenden Quecksilbers gerade auf 0 der Theilung zu ste-hen kommt.

Die Ausdehnung der untersuchten Substanzen für diebeobachteten Grade der Wärme läfst sich aus den abgelese-nen Graden der Röhre leicht berechnen. Ist nämlich V dasursprüngliche Volumen, 8 die Ausdehnung desselben, so istV (l + 8) das durch die Temperatur vermehrte. Reihtdaun V y , das beobachtete gröfscrc Volumen, so ist dieses mitEinschlufs der Correctiou wegen Erweiterung des Gefäßes= V y (l -j* 3 k t) , wenn k die lineare Ausdehnung der Sub-stanz des Gel'äfses für 1 ° derjenigen Temperatur bedeutet,welche durch t bezeichnet wird. Demnach istV (i +£) = V' (l + 3 kt) und

V'(1 + 3 kt) — V V' (1+3 kt)

8— y — y — 1-

Wollte man die hei einem Barometerstände = h gemessenenVolumina der Luft auf einen bestimmten Barometerstand

h

s= H redlichen ; so müfsten in der Formel V und Y 1 mit“

nmltiplicirt werden. Indem aber das Gesetz der Ausdehnungschon der Natur der Sache nach für jeden Barometerstandgelten mufs, so wäre cs überflüssig, diese Correctiou anzu-bringen. Aendert sich indefs während des Versuches der

H

Barometerstand aus h in II, so mufs die Formel noch mit—multiplicirt werden.

Auf diese Weise fand Gay-LÜssac, dafs die Ausdeh-nung der atmosphärischen Luft und aller Gasarten durch alleGrade gleichförmig, und für die Temperatur zwischen denbeiden festen Puucten des Thermometers = 0,375 ist. Ge-meine, nicht ausgetrocknete, und daher mit Wasserdampfgemengte atmosphärische Luft zeigte oberhalb derjenigenTemperatur, bei welcher sie in die Glasröhren gebracht