Ausdolinuag
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bei dem dritten 0,4787 des ursprüngliclieu Volumens fürdie Temperaturdiflerenz zwischen den beiden festen Punctcndes Thermometers. 4. Die Ausdehnung der feuchten Luftist gröfscr als die der trocknen, und beträgt bei 100° desHygrometers für 80° R. 2,3 574 0 des ursprünglichen Volu-mens bei 0°.
Später bat ebenderselbe abermals Versuche mit einemLnfttliermomcter angestellt, und als Mittel aus allen mitEinschlufs der Corrcction wegen der Ausdehnung des Gc-fafscs die Gröfse der Ausdehnung zwischen den beiden festenPunctcn des Thermometers = 0,3819 bis 0,3849 gefun-den. Zwei schätzbare Reihen correspondirendcr Beohacli-tuugen desselben am Thermometer, Barometer und Mano-meter (eigentlich Dasymeter), also nach einer sonst nicht an-gewandten Methode, gaben jene Gröfse für gemeine atmos-phärische Luft = 0,3 85 3 0 bis 0,3 928 *•
Erwähnung und Beachtung verdienen gewifs auch dieje-nigen Versuche, welche der Oberkaplan Luz zu Günzenhau-sen angestcllt hat 2 . Er bediente sich hierzu eines Mano-meters aus einer genau calibrirtcn Röhre mit einer an gebla-senen Kugel bcsLehend, deren Inhalt er durch Abwiegenmit Quecksilber scharf bestimmte, und die er mit Quecksil-ber auskochte , um die etwa anhängende Feuchtigkeit weg-zuscliallcn. Dann füllte er den Apparat mit der zu messen-den Luft, sperrte diese durch etwas Quecksilber, senkteKugel und Röhre bis an das sperrende Quecksilber in Eis,bezeichncte den Standpunct mit 0 , und mafs dann die Aus-dehnungen von 10 zu 10 Graden R,, wobei er folgende Re-sultate erhielt, das Volumen bei 0° = 1 gesetzt:
i Häuf physiocralischer Briefwechsel St. I. Vcrgl. Schmidt Handln(1. Naturl. I. 274,
a Vollständige Beschreibung aller Barometer u. s. w. Nürnberg1 j 8 i. p. 416.