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oxpuusibeler Flüssigkeiten.
sehen der Ausdehnung der feuchten und trocknen Luft wahr-
"cnonnnen haben will.
D
l)ie Ursaclic einer so grofsen Verschiedenheit der Resul-tate welche einzeln zu beschreiben oder kriliscli zu prüfenzweckwidrig scyn würde, liegt sowohl in der minderen Ge-nauigkeit im Experiinentiren und der Schwierigkeit der Auf-gaLCj als auch vorzüglich darin, dafs etwas Feuchtigkeit mitder angewandten Luft verbunden oder in den Apparaten zu-rückgeblieben war, aus welcher daher durch Vermehrungder Wärme stets neue Quantitäten expansibelcr Flüssigkei-ten nach den Gesetzen der Dampfbildung entstehen mufsten.Eigentlich verdienen daher nur die späteren, mit grofscrSorgfalt an gestellten Versuche eine nähere Berücksichtigung,beweisen indefs zugleich die grofsc Genauigkeit von einigender älteren.
Um die zuletzt genannten, so vielen früheren wider-sprechenden, Resultate der Versuche von Morvrau undUÜvmnois zu prüfen, unterwarf G. G. Schmidt 1 das Ver-halten sowohl der trocknen, als auch der feuchten Luft undder verschiedenen Gasarten hei verschiedenen Temperatureneiner neuen gründlichen Untersuchung. Einiger Mangel-derUebercinstimmung zwischen den Ergebnissen der verschie-denen Versuche lassen sich aus der von ihm befolgten, genauangegebenen Methode leicht erklären. In der Hauptsacheaber gehen dieselben folgende wesentliche Resultate : 1 . diuAusdehnung der atmosphärischen Luft ist von 0 ° bis 1 G 0 ° B.gleichjörmlg und beträgt zwischen den beiden festen Bunc-ten des Thermometers 0,3574 des Volumens hei 0 ° H.2 . Auch das Sauerstoifgas dehnt sich rcgclmäfsig, und zwarnin0,3213 seines Volumens durch die genannte Temperatur-dilfercnz aus. 3 . Bei Wasserstoifgas, kohlensaurem undStickgas ist die Ausdehnung sehr nahe rcgclmäfsig, und be-trägt hei dem ersteren 0,44 00 , bei. dem andern 0,4 3 52 und
feuchten. Aciiakd sagt dagegen: Apris m’elrc assuve, que par des de-pes de temperature egaux l’air a un plus graud degre d'clasticitu ou•lcxpausibilele * 1 , lorsqu’il est coiubhie avec un plus graud uombre departies aqueuses cct.
1 Grcn N. J. IV. 020 und 570.