Ablenkung der Magnetnadel.
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ler des Lothes, unrichtig angenommene llefraction u. s. w.Schuld seyu könnten, untersucht und sich vom Gegenthcilüberzeugt hatte; stellte er die Betrachtung an, dal's ja aufder bewegten Erde ein Stern uns nicht in der Richtung wieauf der ruhenden Erde, folglich auch nicht in unveränderterRichtung erscheinen könnte. Diesen Gedanken verfolgte er,zeigte, dafs jeder Stern eine kleine Ellipse zu beschreibenscheinen müsse, und dafs alle von ihm und Molineux beob-achtete Erscheinungen diesem gemäfs wären; jetzt zeigtesich auch, warum die vorhin aus den Beobachtungen nur alsungefähr richtig abgeleiteten Regeln nicht ganz strenge aufalle Sterne pafsten u. s. w. Die Beobachtungen der einzel-nen Sterne wurden nun genau berechnet, um den Werth vonm daraus herzulcitcu; sie gaben ihn zwischen 2 0 // ,0 und2 0 /y ,5, daher Bradley 2 0 // ,2 5 anninnnt.
Diese Geschichte der Entdeckung zeigt zwar nur, wieman die Meridianhöhe anwenden kann, um die Abirrung zubestimmen; aber cs läfst sieh leicht übersehen, dafs auchsehr genaue Beobachtungen der Zeit des Durchganges durchden Meridian zu allen verschiedenen Jahreszeiten anges teilt,dazu dienen können. Jede mit vollkommner Genauigkeit an-gestellte Reihe von Beobachtungen, wie z. B. die von Bessei.,giebt daher Stoff, um auch die Abirrung künftig noch genauerzu bestimmen. ß.
Ablenkung cler Magnetnadel.Abirrung der Magnetnadel; Deviation del’aiguille aimaniee; Deviation of ihe compas. Mitdiesen Namen bezeichnen einige nautische Schriftsteller die-jenige Entfernung der Magnetnadel vom magnetischen Meri-dian', welche durch örtliche Anziehung, namentlich durchdiejenige des Eisens im Schilfe hervorgebracht wird. Sie istvorzüglich in höhern Breiten spürbar, und ist daher bei derSeltenheit wissenschaftlicher Reisen nach jenen Gegendenlange Zeit unbeachtet geblieben, weil man die sich ergeben-den Ünregelmäfsigkeiten mehr den Schwierigkeiten der Beob-achtung , lind (wohl oft mit Recht) den Mängeln der Com-passe überhaupt zuschrieb.
l S. Abweichung der Magnetnadel.