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1 (1825) A und B
Entstehung
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Abirrung des Lichtes.

wurden am 3.Dec. 172 5 angefangen, und schon am 17.Dec.bemerkte Bradley, dal's der Stern etwas südlicher erschien,als bei den frühem Beobachtungen. Mau fürchtete dies ei-ner Ungenauigkeit der Beobachtung zuschrcibcn zu müssen,aber da jene Acnderung am 2 0, Dec. zugenommen hatte, unddie Beobachter bei aller Sorgfalt keine Aendcrung in derAufstellung des Instruments wahrnehmen konnten, so setz-ten sie ruhig und mit gröbster Sorgfalt ihre Beobachtungenfort, obgleich sic, da eine Parallaxe die Lage des Sterns indieser Jahreszeit nicht so ändern konnte, die Ursache der Er-scheinung durchaus nicht errathen konnten. Bis zum Märzerschien der Stern immer mehr und endlich 2 0 Sec. südli-cher, als beim Anfänge der Beobachtungen; dann ward erstillstchend, fing im April an zu nördlichem Stellungen zu-rück zu gehen, stand im luni eben so wieder wie im Decem-ber ; änderte um diese Zeit in 3 Tagen seine Zenithdistanzim Meridian uni 1 Sec.; im September stand er 3 9 Sec.nördlicher als im März ; und gelangte, nun wieder südwärtsrückend, im December abermals zu der Stellung, wo mauihn beim Anfänge der Beobachtungen gesehen hatte.

Da eine Parallaxe des Sterns seine nördlichste und süd-lichste scheinbare Stellung in andern Jahreszeiten gebenmufste; da eine Aendcrung in der Lage der Erd - Axe zwardie Erscheinungen dieses einen Sternes, aber nicht die gleich-zeitigen Beobachtungen andrer Sterne (die ihre MeridianhöhekeiuesWegcs so sehr änderte,) erklären konnte: so blieb dieUrsache immer noch unbekannt,

Brauley ling am lO.Aug. 1727 eine neue Reihe vonBeobachtun geil an, und bemerkte an den jetzt beobachteten12 Sternen, dafs sie alle weiter nach Süden rückten, wennsiebei Tage, und nach Norden, wenn sie bei Nacht durchden siidl, Meridian gingen, dafs sic ungefähr am nördlichstenerschienen, wenn sie um 6U. Abends, am südlichsten, wennsio um 6 U, Morgens durchgingen, und dafs die gröfsestenDifferenzen wenigstens bei den Sternen, die den Kolurcnder Sonnenwende nahe ständen, dem Siims der Breite pro-portional wären.

Nach Vollendung eines Ialircs verglich er nun alle Beob-achtungen, und nachdem er alle Vermuthungen, dafs Feh-