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Beilagen.
Wann Wir nun gnediglich angesehen, wargenohmen vnd be-trachtet die Ehrbarkeit, Redtlichkeit, Adeliche guette Sitten, Tugent,Wohlerfahrenheit vnd Vernunfft, damit von verschiedenen orttenVnser vnd des Reichs lieber getrewer Johann Adolph Kielman,Fürstlich Schlesswig-Holstainischer Gehaimer Rath vnd Hofcantzler,vor Vnsser Kay. May. berüembt worden, auch die angenehmegetrewe, gehorsamb vnd willigen Dienst, welche nit allein seineVoreltern, sondern auch er Vnss vnd dem Heiligen Reich inmanigfaltige weg getrew, vnuerdrossen erzaigt vnd bewisen, wieselbige in dem von Vnss ihme vnder dato Regenspurg, den zehen-den Monatstag May im Sechszehnhundert ein vnd vierzigsten Jahr,erthailten Kay. Diplomate Nobilitationis vnd Palatinat sambt andernpriuilegien nach lengs beschrieben worden, solches noch täglichthuet, vnd hinfüran nit weniger zu thuen, dess gehorsambsten an-erbietens ist, auch wohl thuen kann, mag vnd solle: So haben
Wir demnach mit wohlbedachtem mueth, guettem rath vnd rechterwissenschafft, ermeltem Johann Adolphen Kielman vmb solcherseiner bishero continuirten getrewen vnd stähdhafften Dienst willen,noch ferner die Kay. gnadt gethan, vnd ihme das damahlen zu-gleich erthailte adeliche Wappen vnd Clainodt nachfolgendergestaltvermehrt, getziehrt vnd verbessert, als mit Nahmen ist: Ein
Quartierter Schildt, daran der hinder vnder vnd der vorder oberethail Rath oder Rubinfarb, in welchem iedwederm ein weissegeradt über sich stehende Säul 1 ), auf der ein güldene Cron vndin mitte solche Säul mit einem grünen laubwerkh rings herumbgetziehrt ist, vorder vnder thail blau oder lassurfarb, darin dreigelbe Keil mit dem spitz vnder sich gekehrt erscheinen, also dasszween oben neben einander, vnd der dritte in der Mitte vnder-halb sich befinden. Hinder obere thail aber gelb oder goltfarb,darin steht auf einem im grundt liegenden drei gebühelten Bergleinein wilder Mann fürwerts in seiner natürlichen färb, vmb die lendtoder hüfft, auch auf dem Kopff ein grüenes laubwerkh habendt,mit einem langen braunen braiten Knöbelbarth, die linkhe handtin die hüfft spreitzendt, vnd in der rechten über die achsel einbraunen hölzernen Kolben tragendt, auf dem Schildt zween freye,offene gegen einander gekherte adeliche gecrönte Thurniershelmb,zur linkhen mit roth vnd weisser, rechter seithen blau vnd gelber
*) Merkwürdigerweise nimmt die Säule, der erst neu hinzugekommeneWappenteil, die vornehmsten Felder des Schildes ein.