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Familien-Chronik der Herren, Freiherren und Grafen von Kielmansegg
Entstehung
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Beilagen.

den Rubigallischen Hof in den freien Besitz Kielmanseggs zurück-zustellen. Am 22. November 1610 erstattete der Palatin vonPreßburg aus abermals Vortrag in der Sache an die allerhöchsteStelle.

Im Laufe des Prozesses waren auch die ursprünglich mitdem Rubigallischen Hofe in keinerlei Zusammenhang stehendenund von Kielmansegg früher angekauften sog. PrennerschenBergwerksanteile ihm konfisziert worden. Sie wurden zuSchemnitz den 16. August 1611 in ein Verzeichnis gefaßt, welchesKielmansegg am 18. Februar 1612 mit einer eigenhändig unter-schriebenen Eingabe dem Schemnitzer Senate überreichte.

Trotz Schemnitzer Richter und Rat, trotz Judex Curiae undPalatin, trotz König und Kaiser hatte die niederösterreichischeKammer bisher noch immer den gesamten Besitz Kielmanseggszu Schemnitz in der Hand. Als er Ende 1612 starb, war derProzeß noch lange nicht zu Ende.