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davon haben und cs sich nicht denken können, so er-klären he cs sich so wässerig, daß das ganze Abend-mahl zu lauter Wasser, und oft zu recht lauem Was-ser wird, daß ihnen nicht ein Brosam vom Lebcns-brode, nicht ein Tröpflein von diesem kräftigen Weineübrig bleibt. Es wirkt nicht mehr auf sie, als, wennes hoch kommt, was der Farbcnglanz eines Abend-mahlgemäldcs zu wirken vermag. Allein der Heilandkam nicht in die Welr, litt und starb nicht, steht undklopft nicht so lange vor unserer Thüre, um uns mitRedensarten abzuspeisen, oder um ein Abendmahl andie Wand zu malen. Seine Worle sind Geist n»dsind Leben, Seine Speisen sind Kraftspeisen; sie ge-ben dem innigen Gcmüthc mehr, als der Buchstabeversprechen kann. Wer mir ein Abendmahl verspricht,und mich zu Tische ladet, von dem erwarte ich wirk-liche Speise, Labung, Nahrung, Sättigung und Stär-kung für mein inneres Leben, Befriedigung und Stil-lung aller Bedürfnisse meines Geistes, meines Hun-gers und Durstes nach Geisteskraft, Licht, Leben undSeligkeit. Je größer, je reicher, je edler der Mannist, der mich zu seinem Tische bittet, desto mehr er-warte ict, von seinem Tische, vom Größten dasGrößte, vom Reichsten das Köstlichste, vom Besten,Edelsten, daS Beste, Beseligendste und Besriedigendste.Was ist von Ihm, dem Namen über alle Namen,zu erwarten? — Wem der Heiland ein besonderes,inneres Abendmahl giebt, der bekommt gewiß imGeiste, für seinen inner« Menschen, mehr zu genie-ßen, als der sinnlichste Mensch an der üppigsten Ta-fel leiblich genießen kann. Die Seele wird gewißhimmlisch, göttlich gespeisct und getränkct, — nichtnur mit Gefühlen und Empfindungen — (nein! dievergehen wieder), sondern mit Kraftspeisen; mit Kraftaus der Höhe wird sie angelban; von einer solchenFülle des Geistes, der Salbung, des Friedens und