di'e geleisteten Dienste alter treuer Diener ver-dunkeln. Er ehrte, schätzte, liebte, belohnte siebis an ihr Ende. Dur Reiz wechselnder Neu-heit, welcher die meisten Menschen in Gunstund Ungunst bcthört und beherrscht, und sooft ungerecht macht, vermogte nichts über Ihn.Günstlinge, Lieblinge ohne Verdienst hat Ernie gehabt. Diejenigen aber, die Er persön-lich liebte und auszeichnete, bewahrte Sein Bei-spiel vor Uebermuth. Und zu Allen: diesemdenkt Euch Ihn nun noch als Familienvater,an der Seite Seiner innigst geliebten Gemah-lin, unserer heut vor 3t) Jahren vollendeten,unvergeßlichen Königin, in: Kreise Seiner Kin-der. Denkt an Seine zweite musterhafte Ehe,in der Verbindung mit einer edlen Fürstin,der Er vor aller Welt ein unsterbliches Lobcrtheilt. Schauet an die geregelte Ordnung,die edle Einfachheit, die Sitten-Reinheit undZucht Seines Königlichen Hauses und Haus-standes, eine sittliche Ordnung die Er nichtvorfand, die Er schuf, die Sein hoher Ernstzusammenhielt undSeineLicbe beglückte. Durch-denkt dies Alles, Ihr, die Ihr es in der Rahealso gesehen und gekannt habt, wie es jeder
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Zur Gedächtniss-Feier Sr. Majestät des hochsel. Königs von Preussen Friedrich Wilhelm III : drei Reden
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