ses Barometer die doppelte Veränderung des ge-wöhnlichen.
Zur Erhaltung einer großen Scale schlug 1710Bernoulli ein Barometer vor, dessen Veränderungan dem rcchtwinklich umgebogenen untern Ende derRöhre bemerkt wurde, welches derselbe darometrea 1'<zquerre nennt, welches ssiA. 8- vorgestellt ist:das Quecksilber, das im luftleeren Raum bei a sieht,reicht bis c und bei einer Veränderung bei n wirdes von n bis c einen Weg machen, der sich wiedas Quadrat des Durchmessers des Gefäßes bei azum Quadrat des Durchmessers der Röhre bei 0verhält. Reibung und andere Nebennmstandewirken aber so wie bei den zuvor angegebenen In-strumenten, daß also dabei gar nichts gewonnenist. Der ältere Cäsini hatte diesen Gedanken frü-her, aber denselben unausgeführt gelassen.
Amontons hat sich vorzüglich aber vergeblichMühe bei der Barometervcrbcsscrung gegeben. Da-hin gehört sein Mecrbarometcr, welches blos eine3 bis 4 Fuß lange conische mit Quecksilber gefüllteRöhre seyn, durch dessen Verlängerung oderVerkürzung der Luftdruck gemessen werden soll.Außer andern Unannehmlichkeiten^ wozu das Er-halten einer streng cvnischcn Röhre gehört, glaubeich, daß die Reibung eine beträchtliche Nolle spie-