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votn heil. Röm. Reich.
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Müntz - Wesen wohl regllret/ bey denen zoll- und Wege gebauet und erhalten / und derenstädten und mauthen aber zu wasser und zu keines / was fürtraglich aus der policey seynlande bessere moäeration gebrauchet / straffen kan/ unterlassen werde.
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Ses vierdten Aaupt-TWs
Uchtes Kaupt-Wück:
Von
enen ursaZen des Verfalls und
schwächedes heiligmWvm.Weichs/auch
denen daher Menden pratensionen.
S ist kein zweiffel / daß diegrosse und macht des hei-ligen Römischen ReichsTeutscher Nation aufdemhöchsten gipffel gestan-Kays.Otto lhen/ da Rapser Otto/ beygenahmt derMonarch in grosse/das zepter geftthree hat / welcher/Teutschland, ^nachdem er die.Sclavonier bezwungen / die„rebelten wieder zum gehorsam gebracht/und„gantz Teutschlands den ruhe-und frieden-„stand gegeben / so wohl das Königreich Lotha-ringen seiner botmäßigkeit unterworffen/auf„beruffen der Königin Adelheit in dieLombar-„dey mit feiner vi^oneulen tapffern armee„wider den König oder Tyrannen Leren^a-„rium verrückte / allda die stadt Paphey ero-„berte/ und den ftind zur iubmilllon brachte/„er ließ sich zu Mepland die königliche„Trone durch den Ertz-Bischoff Volberten„aufsetzen / führete seine armee nach Rom/zog„allda in triumph unter begleitung vieler Prä-„taten und grossen ein/ und wurde von dem„Pabste und der clerisey/ auch dem8enatund»volcke öffentlich als /wßulluz Imperator aus-geruffen/ ihme dieKayserliche Crone auffge-setzet/ und erwarbe er also neben dem Ita-iiänischen Königreich auch das Rapser-thum mit gewalt der Waffen/ und theilsfreywilligen unterwerffung / der pabstleistete ihme den epd der treue und hul-de/und er hergegen verspräche ihm denRatierlichen schuy.
Wie Majestätisch dieser GroßmachtigsteKayser das jus circa lacra oder kirchen-regalbehauptet/ ist aus dem dritten Hauptstücke dervierdten Haupt-Handlung und fol.6O oben be-rühret worden/ und fehlste es nach menschli-chem ermessen wenig / daß nicht die prXroxati-ven und Hoheit der Griechischen Rapser/ja die Griechische Monarchie selbst in derperson seines ältesten Printzens Rapser Ot-tens il, bevorab auch durch die erheyrathungder Griechischen Princeßin Theophania/aufdie Sachsen gebracht/ und dem TeutschenKayserthume incorponret worden.
Daß aber auch auf diesem höchsten gipf-fel der prsepoteny das heilige Röm. Reichnicht lange gestanden / sondern bald wie-der inabnahme gerathen/ davon hat der
Hätte fast,das Griechi-sche Kayser-thum aufsein Haustgebracht.
berühmteJesuit?2tcr Ludwig Maimbourgeinen besondern traökac geschrieben: Die sür-Mfau desnehmsten Ursachen schlagen dahin aus/daß die R« wo,.„Pabste und unbeständigen Römer und unter- ^'„lhanen des exarckats allerhand rebellion und„unruhe angerichtet/ und nicht eher nachge-lassen / biß sie das kirchen-regal dem Kayser-thume entzogen / die Hoheit in kriegs-und„friedens-fachen unter viele/ und sich theils„selbst gleich als regalia zum eatnmomo v.
„?etri gehörig/theils andern Fürsten zertheilet»und zugewendet/ oder ihre ulurpaewnes gern„gesehen und bestens befördert;' die kleinen„Herren haben auch zugegriffen / ihre vaklla-„Zia theils entzogen / theils inunl gemacht; daß„also derKayserlichen Ntajestät wenig oder gar„nichts als den blossen nahmen/ und etwa„hierüber noch die Beschwerung mit grossem„pomp und kosten die am ende fast cbimeri-„czue Kayserliche Cron zu Rom zu holen übrig„gelassen. Und weil allezeit besser ist/ seinenoffenbaren oder heimlichen feind von ferneabzuhalten / als an die gräntzen kommen zulassen; so wurden die macbipatLone8 durch soviel Keula hindurch dermaßen künstlich ge-bauet und aufgeführet/daß auch das kegnumItalic oder Lombardische Reich von derTeutschen Rapser Majestätischen ober-botmaßigkeit grösten theils entnommen/und ein glied nach dem andern abgelöstewerden sollen / biß endlich nichts mehr alsetliche dem Reich ziemlich unfruchtbare lehnund da man noch das äominium äireAum mitdem schwerdt bey kostbaren armeen und derenrecruten schützen mußte / benebens denen aufalle wege tterMrten pr^teullonen im reste ge- Sievenfa-»lassen worden. Und diese Verderbnisse in dem Fes »bei vor„Römischen Kayserthum zu Rom/wie auch in„dem Königreiche Italien/sind die zwo ersten„wege zum verfall des Reichs. Das drit-te weh und übel / welches die pabste / cleri-stp und die zum theil von ihnen bezauberteweltliche Potentaten/ bevorab die Fran-zosen dem Teutschen Rönigreiche zuge-füget/ hat dieTemschenatton um soviel em-pfindlicher betroffen / indem Teutschland ge-gen Teutschland krieg führete/ oder an-fangs die Sachsen und Schwaben gegendie Ost-Fräncktschen Rapstr/ denn die
Guei-