vom heil. RölN. Mich.
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<n»ctunrern/wäre aberleicht abzu-tzelffen.
bessert und in grösseren gvantitäten und maw-rationen gezeuget/ also in Teutschland die ma-nufaeturen so fürtrefiich angeleget werden kön-T-?tschi-nd te"/daß nian ausser g-würy, zuckcr/ gewissvon fremden sei, spccereyen/ pelywerck und einigen an-waren w wenigen zur nothwendigkeit gehörigendingen/ nichts fremdes einzuführen nöthig hat-te ; zur feine zwar und subtiler» arbeit/ klex-dmig schmuck und andern haußrathe / et-wa der Spanischen wolle / castor und andernhaaren/der seiden in manusactur/ und ro-he / edler steinen und perlen; und zur schle-ckerep/ lrmnäiicn und höckerey-oder so genan-te Italiänischcr wahren/ der fremdenChampagner / Burgunder/Hungarischerund solcher weine/ wie auch der geschmiertenpolnischen b rantewejne zwar wo hl gebrau-chen/doch aber deren gantz entrathen undTeutschland gute leute bleiben könten. Teutschland istmWufa.nun ietztangezogener maßen so reich an rohenwahren/ und würde an geschicklichkeit der ma-nufacturirer/Holland/Engelland/Jtalien undFranareich es gleich / wo nicht zuvor thun/wann die hohen Obrigkeiten das werck undderer commercien Nutzbarkeit genauer einsehen/derer ftadte Augsburg und Nürnberg auchietzo Berlin exempel es nachthun; die bä-xenhautereyen und mißbräuche der künstler undhandwe'.'cksleute sammt andern schlimmen ge-wohnheiten abschaffen/ daspolicey-wesen rechteinrichten/die aufflagenmocleriren/ und lieberin der Ntiütiplication und offtmahlichkeit als inder erhöhung der abgaben/ und mehr in deminlenliblement eingehenden ccnstimtions-accis-intraden als anderen impojten/ und erstei-gerung derer zölle und gleits-pflichten/ ihrenkammern Zugänge suchen/die privilegia sonder-lich monopolia und polypoliz vernünfftig/ diemoratoria selten/die proposts aber gar nichtertheilen/ das Wechsel - recht und kurtzen pro-cesse einführen/ und darüber steiffhalten/ ihresorgsalt aber überhaupt bey dem commerciodahin richten lassen wölken. Es würde hier-nechst die weitere anstatt erfolgen können/ daßdie rohe Materialien / sonderlich wolle/ leineneund wüllenegarne/ fiachs/hanff/ häute/unzube-reitete tücher/ und andere/ darauff die regali-en gleichsam des Teutschen landes bestehen /nicht ausser landes verführet/ sondern wasnoch abgehet/ zum exempel den smarancstumMaximum Inäicum, zur Purpurfarbe und schar-lach selbst gepflantzet/ und bey sich erzeuget/auch was abgehet/ im lande ersetzet/sonderlichdie seiden-manufacmr angerichtet/ dann durchherbeyzishung mehrerer künstler und arbeiter/und deren ernehrung das geld im lande behal-ten/und durch verkauft'--und vertrieb dererinländischen manufacturen der fremde Han-dels-mann wie auf den marckt mit seinem gel-de gezogen/ und des Vaterlandes vermögen da-mit/ so wohl auch mit Mit anlegung und ver-bauung mehrerer bergwercke verbessert/ diepost-und coz-respvnäeutz-lpLteN/zinßund Wuchermoäeriret/die kauffmannschafft nicht hart ge-halten und an ihrem credit nicht geschwächet/die müntze auf ein gutes reglement gefetzet/ undalso allenthalben die glückseligkeit/welche ausder fiele eines lebendigen staats/ nemlich demeommercio entstehet/heilsamlich gefördert wer--^krste Haupt-Handlung»
den möchte. Jnmassen hiervon verschiedeneVorschläge indes Freyherrn von SchröterFürstlichen Schatz -und rent-kammer/ itemv. Joachim Bechers politischem disturs, Hrn.
Heinrich Bodens Fürstlichen macht -kunst undbey anderen mehr zu finden sind.
Was bey denen Reichs-versamwngen Wallisder commercien halber vorgegangen/be- Reichstagenstehet kürtzlich darinnen: daß zwar in derpo-^gen"'„licey - ordnung/ davon oben ein summarischer Vorgängen.„extrsA einbracht worden/einige Weisung ge-schehen/ wie sich im Handel und wandet zu ver-halten; und alsdurch dendreyßig-jährigen„Reichs-krieg die commercien sehr verfallen„waren / ist in dem instrumenta des Westpha-„lischcn friedens art. ix die Versetzung gesche-hen/ daß zu wieder emporhelfung und resto-„resten? derselben die entgegen die privilegia^„und gerechtsame eingeführte zölle und gleits-onera, wie auch die mißbräuche der Braban-tischen bulle/ samt denen daher rührenden re-prellalien und aresten / certistcationen / exa<stio-nen/ cletentionen/ übermäßigen post-taxenunddergleichen beschwerungen abgesteöet/ und de-nen provintzien / Hafen/ angeländen/ ströhmenund flüssen die vormahls hergebrachte lccu-rität/gerichtbarkeit und fteyheit zu wasser undlande jedermänniglich wieder hergestellet wer-den sollen.
In der Ratierlichen wähl - capstulation^ Mschassung1658 ist art. 2O versorget worden/ daß der gchre-„IhreRaxstri Majestät die grossen ge-hA^g"„sellschafften und kauffgewerbes-leute und„andere/ so mir ihremgelde regieren / mit wu^
„cher und unzulaßlichem vorkauff und mono-„Posten dem Reiche und dessen unterthanen„merckiichen schaden und beschwerungen ein-führen/mit rath derChurfürstenund anderer„Stande abrhun / niemanden einige mo-„nopolia errheilen/ und die etwa denen„Reichs -satzungen zu wider ertheilte wieder„auffheben wölken; weniger nicht des Ro-„ntgs in Spanien in dem Burgundsschen„kceyse gethanes verbot/gegen die einfuhr„und Verhandlung fremder manufacturen/„wöllener tücher und anderer aufrichtiger wah-„ren/ so zu wider dem Reichs-abschied 6e A.„1548 ergangen fiyn solte/ in abstellung„bringen / oder die fürfihung thun lassen wol-lte / daß solche und andere wahren aus ermeld-„tem kreyß jure retorstom'z wieder nicht ins„Reich gebracht werden dürfften. Wider„die neuen zolle und erhöh-oderprorogi-„rung Veralten ist die Verwahrung art.xxs„ergangen/ so gar / daß ohne aller und jeder„Churfursten colle ^stsche einmüthige beystim-„mung dißfalls nichts erneuert oderprorogi-„ret werden sollen; und aus eben diesem ab-„fihn wurden auch die mißbräuche der nie-„Verlags-und stassel-gerechtigkeit/ oder„sonsten die abforderung von denen auf- und„abfahrenden abgeschaffet/und die aus - und„einladung / ausschiss- und ausschüttung„des gerreidigs und anderer guter verboten/alle unrechtmäßige zolle / staffel-und Nie-derlagen/ oder derselben mißbräuche/abge-than und caßiret / und die an einigen orteneis faäw von ein - aus - oder durchgehendenwahren/ Zemide/ wem/ saltz/ viehe und an-Ggg S9S dm