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vom heil. Römischen Reiche.
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Frankreich ceäirten Oejkerreichischen lande / aber sind unter conniventz Gr.Edzards II viel
die expeäantz auf dieses Fürstenthum gesuchet/ Reformiere ins land / sonderlich nach Emden
aber nicht erlangen mögen. gekommen / darüber zwar viel unruhe entstan-den/bevorab da dessen gemahlin Catharina/
i-M. Die religio» der Fürstlichen herrschafft/als König Gustavs in Schweden tochter/ nicht da-
auch eines grossen theils der einwohner in denen mit zu frieden war / denen man doch hernach
städten und auff dem lande/ ist Evangelisch / ihren öffentlichen GOttes-dienst verstattet/und
welches man Gr. Edzard i, der solche zu erst biß dato erhalten hat/ wie denn auch viel wie-eingeführet/und dessen söhn/Gr. Enno il, der dertäuffex und andre secren allda gedultetsie befestiget/ zu dancken hat. Nachgehends werden.
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^St eines derer hochgebohrnenHauser in Teutschland mit. alterthum des geschlechts ge-^ adelt/ so ist es dieses Fürsten-
bergische/dessen erster be-
kandter stamm - vater Egon oder Lganus, des^gUolKnKischen blutstammes/ ums I. C.6>c> gelebet: Dessen söhn Gr. Runo zu Für-stenberg A. 748 Landgraf zu Stühlingengewesen seyn soll, tticron. k/legileru5 führetGr. Theodewalden zu Vindonißa oderAltenburg zum ersten stamm-vater A. 6zc>ein / und nennet seinen söhn OttobertenLandgrafen in Elsaß und Vrißgow auchGrafen zu Altenburg einen gemahl Fr. Luit-garten/ dessen söhn Landgr. Ambert denstamm fortgepflantzet/ und unter andern seinenlrinepoten Landgr.Gantrems/der noch A.946gelebet/söhnen zum äelcenllenten gehabt Gr.Birchtilo / von welchem ^ius die Hertzogevon Zäringen herleitet. Landgr. Lasttzolinoder Fezolin aber dessen bruder hatzwey söhnegehabt Raboden oder Rathboden Grafenzu Altenburg/ welcher das schloß Habsburgerbauet / und von welchem die Grafen vonHabsburg abstammen. Sein bruder Land-Gr. Landolff ll starb A. ioz6 und verließLandgr. Verchtolden l Hertzogen in Karnd-ten/der A. 1078 mit tode abgangen. Er hattezween- weltliche söhne/ Hermannen Marck-grafen zu Vaden/einen hochberühmten stamm-vater dieses hohen Fürstl. Dauses/ und Berch-tolden lk,Hertzogen zu Zäringen. Dessen ge-mahlin war Fr. Agnes des RömischenKönigeSRudolphs tochter / und dieses ist die stamm-mutter der folgendenHeryoge von Zaringen/starb A. 1111. Ihr Herr söhn Hertz. Con-rad bauete das schloß Teck/ und verließ A.ii^iVerchtolden iV Herzogen zu Farm-sen/ welcher A. 1186 die lande auffden ältestensöhn Hertz. Nerchtolden V zu Faringen ver-stammet. Dieser soll diestadt Vern erbauethaben/verließ aber keinen erben/also fielZa-ringen dem Reiche heim/die erb-lande aberkamen dessen beydev schwestern zu; nemlich An-
nen Gr.tVerners von Ryburg gemahlindas Uchtland/ und Fr.Agnesen Gr Eggenoder Egon von Urach gemahlin die unternherrschafften in Vrißgow/ SchwarywaldundSchwaben. Gr.Eggo hatte zween söh-ne mit dieser stamm «mutter der Fürsten undGrafen von Fürstenberg/nemlich Conraden/der Brißgow behielte/ und nennte sich Gra-fen von Freyburg ; und Eggen tt , der be-kam die Schwedischen lande/ und nennte sichGrafen zu Fürstenberg und Landgrafenzu Stühlingen.Wann nun Gr. Eggo der-jenige ist / welcher oben vor den gemeinenstamm-vater aus dem Agilolfingifchen blut-stamme angegeben worden/ so wäre in derjahrzahl sehr geirret/ die (Zeneziogiz wäre auchnicht richtig/ weil nicht dessen sohn Runo/ son-dern der andere Eggo die Fürsten bergischefamilie fortgesetzet/dessen söhn war Gr. Ru-nolvon Fürstenberg und Stühlingen. Seinabnepos oder enckels enckel Gr. Egon IV hatA. !Zyo gelebet/ und nach sich verlassen Gr.Conraden IV, dessen söhn Gr. Wölfs dasgeschlechte vermehret; dessen söhn Graf Frie-drich erheyrathete mit Fr. Annen/ Gräfin vonWerdenberg / die Grafschafft dieses nah-mens / daher sich auch die Nachfolger davonbiß dato schreiben. Es ist gantz kein zweiffel/daß der mütterliche stamm und ahnen dererFürsten von Fürstenberg zu den alten Reichs-Fürstl. Hausern gehöre / und daß eben daherodas Gräfliche Hauß oder der männlichestamm von so sicherm hohen alterthume zu ^tti-miren/ weil man dessen Ursprung nicht weiß.
An dem Kayserl. am 12 May A. 1664 zu .Straubtngen Kurten Fürsten-briefe melden^AN,^J.K.Maj./daß von A.pzi an dieses fürnehme d».GräflicheHaußmit Königlichen/ Fürstlichenund andern hocherleuchteten geschlechten durchHeyrathen verwandt gemacht/ insonderheit imgeistlichen stände Gr. Conrad von Fürsten-berg die Cardinals-würde erlangt/und als l-s-ßatu5 des Päbstl.stuhls wider die älbmßenler inFranckreich und in Hispanien und Teutsch-land/ und zu besichtigung des heiligen landes
abge-