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Des Europäischen Herolds ersteHaupt-Handlung
wurden sieden loMatt. 168z deroHerrnvet- Scholastcrsind die °rdmsr-ämter desHocb-
tern /Hertzog)l!bertoSteglsmund/;um cc>- Stiffts/wozu nicht nur adeliche/sondern aucb
schutor postuUrtt/und erhielten zwey iahr draus andere gelehrte tapffere leute ausgenommen
den würcklichen besitz des Bistthums. Als werden / doch daß sie den Z^dum voÄOfj.
aber S. Churfurstl. Durchl. nach der Hand l'beojvßize erlanget haben müssen/ dergleichen
durch ordentliche wähl das reiche Bistthum auch etlichevon Adel thun/ die nicht viersckildm
Lümcherlangten/mustensie/umdiePaM^^ seyn. ^
conKrmarion hierüber zu erhalten/ dem Bist- Das Grifft ist keinem ^etropolitsno un-^p
thumRegenspurg/ so wohl als demFreysingi- terworffen/sondern/gleich wie Bamberg/ im' StN ^
schen rekßmren/weil aber das Dom - Capitul mediare dem Päbstlichen stuhle untergeben
bey jenem sie den ^ Febr. 169s zum Bischoff So hat es auch seine erb-amrer / und zwar zu
rpottulirte/wurden sievomPabste ex ^neulZN Schencken die Baronen von Pfetten ' n,
esmiühra7fdemv7üusta1i-r Stinqslbeim!'
und Fürstenchümer stehet/das ist oben beyColln Bischoffs resideny ist entweder
und Hildcshem, m'gemerckd Regciispurg mZSischoffschoft oder aufdem<s«issts-l«»- Es soll dieses Hoch<L5>ttffl >n -öaycrn reine
eintzige stadl unter seiner b°unaß!gkm haben / > Stiffts - wapen bestehet in einem ro- W«.
alte stadtlein pechlarn nebst unterschiedenen misch-Catholijch/ausserder ^eichs-stadtRe-
?n« . SMspurg/welchesichzurprotestl^
oior,Luttc»5, probst zu St. Johannis/ und bolpinum und sicherheit gibt
es ersten Msages
Wzehnder
Von
stmct:
mmentz/dem
Iaßau.
Ursvruttg desBistthums.
Jeses Stiffr ist aus den rs-liguien des Ery - Vist-thuins zu Lorch in Oe-sterreich/welches das für-nehmste der vier erstenBayrischen Stiffter gewe-
Erster Vi-schaff.
ftn/erwachstn - von dar ist der Bischöffliche sitznachpaßau.A.6z8 rl-Znzferiret worden / wor-zu K.Pipini inFranckreichGemahlinplectru-disviel beygekragen.
Der erste paßauische Vsschoff ist Er-chcnfried / welcher auch samt etlichen seinennachkommen das p^dicsc eines Ery - Bi-schoffs zu Lorch geführet / weßhalder Bisch.Gerhard mit Ertz-B.^erdlden zu Saltzburgstreitig worden/darüberPabst u er-
und dieser distcrcntz den ausschlag ge-ben müssen/daß der Salyburgische die geist-!iche insscciicin über Wieder - pannonien/Bisch. Gerhard aber den östlichen eheildieser landschafften unter seiner geistli-chen aufsicht behalten/ und also zween Kierro-poNr-zm ftvn soltcn. Nachgehends hat sichzwarB- Christian/ dem man A.99^ den Bi-schoffs-stab anvertrauet/ des Ertz - Bischöfli-
chen axiomstiz entschlagen / das Bistthum zuPaßau aber gleichwohl exsmr, und mithindem Römischen stuhle ohne mittel unter-worffen b!teben;allermassen auch solche imme-distal und befreyung von der Saitzburgifchensubie^lvn durch des Pabsts ausspruch A. 1696aufs neue conlii-m-ret worden.
Kays. Otto ll l hm dieses Hoch-Stifft mitvielen Privilegien und reiben begäbet/ihmemvrckt/ müntz-und zolbgerechtigkeit nebst demblut-bann coM'enret / und sich aller Kayserli-chen ober-botmaßigkeit über die stadt Passauverziehen. Demselben stehet anjetzo für der ^ ^Hochwürdigste/ hochgebohrne Hurst und Emilie,!?!»Herr/ Herr Johann Philipp/ der Römi-P«^sehen kirchen Cardinal von Lambcrg/Vi-MMschoffdes frepen Stjffcs pastau/ des H.Rom. Reichs Hurst/ Graf zu Lamberg/Hrexherr zu "Orteneg und Ortenstein/Ihr. Raxserl. Majest. zu dem allgemei-nen Reichs - coavsmzu Regenspurg l^rin-ci^sl-Lommitlsriu«, welcher den 2s MajiA»1689 an Herrn Sebastiani/ Grafens vonpöttingen stelle dieBischöffliche würde durch
ordentliche wähl empfangen. Seine hohe
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