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Des Europäischen Herolds erste Haupt-Handlung
schwerdt und Bischoffs'stab gestellet. .Diehelmdecke,, sind schwach und gold/ weiß und
Eink»ttsst-/ ^ Die einküttff'te derStiffts-lande sind sehrmach, und ansehnlich/ und erstrecken jlchaufem hohes/festigen. ^ S/Hochfürstl. Gn. Vorführer amBistthum bey antritt seiner regierung mittelgefunden/70OOo fi./so auf überflüßigelhof- be-dientegewendet worden/jahrlich zu erspahren.Dahero es einem Bischoffe nicht schwer fallt/eine ziemliche anzahl trouppen über sein Reichs-comirigent dem vaterlande zum besten zu lie-fern/ und in gutem stände zu halten. Die fe-stung Dorchheim / an der straffe zwischenBamberg und Nürnberg gelegen/ ist also zu-verlaßig gewesen / daß sie im vorigen Deutschenkriege nicht eingenommen/ seither aber verbes-sert/und mehr a lil moderne eingerichtet wor«den. Nach Cronach kan ein Bischoff zur zeitder fehde auch seine remade nehmen. Sonstenstehet dieses Hochstifft von alters her mildemHochstiffteWürtzburg in einer erbwereinigungund ps^tc» mutuo «lcfsniiQms, wann eines oderdas andere feindlich angegriffen werden solte.Irrung mit Wegen der im Hertzogthum Karndten gele-o'Seich^genen amter hat es vormahls mit dem Ertz-Hause Oesterreich irrungen gegeben / indemsie krafft eines mit K. Ferdinanden lA.ttZsgetroffenen compLÄscs zu denen Oesterreichi-
es ersten Absaqes
Zünffter Wunct:
Von
hrer WoWrstUenBnaden/dem
Kerrn Kschoffe zu Würtzburg.
Der erste Bs
schoff zuWürtzburg.
Er erste Bischofs allhier istgewesen 6. Lurkar6uz, welchensein naher verwandter s.Lorüfu-ciu, Li. 74l anher verordnet/nachdem der Königliche Fran-tzöische Groß-meyer PLpinus Lhme zu erbau-ung eines klosters einen gewisien ort und ein-künffte geschenckct. Diesem ^linillrUUmo er-langle der neue Bischoffbeym Pabste diefrey-heit/seinen rechtmäßigen Herrn/ K. Childeri-cum/ab - und sich an seine stelle aufden thron zusetzen. Daher der neue König auff demland-tagezu Fmnckfure A. 752seine danck-barkeit darmneschr reichliä) spüren lassen/ daßer einen Bischofs zu Nluryburg mit derin F-anck> weltliche», gerichtbarkeit/ dergleichen da-.^^ahl noch kein eintziger Prälat gehabt/be»und vÄHe^gnadiget; daß er ihm aber das durch abster-tzogtdum des letzteren Hertzogs in Francken u«tk«-ni heimg'efallene Heryogthum zu Franckengeschenckt/ und darneben die erb-amter ver-ordnet haben soll / das bedarff grössern be-weiß. Jedoch hat ein Bischoff zu Würtz-burg nicht das völlige alte Hertzogthum Fran-cken/ ob er gleich den tituldavonführet / son-dern Cpur Maxny/ der Bischofs zu Ban^-
Hranckcn.
berg/die Heryoge zu Sachsen/ der Burg-graf zu Dürnberg/ und pfalygraf beyRhein haben auch ihre antheile von landenund leuten davon. Wie denn bald anfangsnicht das gantze Hertzogthum/sondern nurein gewifjer strich der lande / diesem Hochstif-te müssen gewiedmet gewesen ftyn/ denn eshat etliche lecu!» hernach das Franckenlan.dfeine sonderbaren mächtigen Hertzoge gehabt/aus welchem zum Römischen Kayserthume er-haben worden K. Conrad l, K. Conrad Uund andere mehr. Unter eben diesem K. Con-rads 1 jagt l.uirzzr-m^. beym Lehmann mcbron.8yir. fol. 71, daß Lverbartluzcomez pocentllllmu5
in x?saciL gewesen. Es war unter der Caro-linger geschlechte das Hertzogthum abgangen/gleichwie andere mehr in Teutschland / undVottMwurde Francken durch Grafen verwaltet; AKwie denn A. 8is Graf Reginwalds Ze-guberMdacht wird. Und bey Kayser Arnulfs zeitenwar großer krieg zwischen den Grafen vonWürtzburg und Bamberg; Kays. Henrichhat hernach Gr. Aberhardten/ weil er dieCron und Reichs-mUßnien auff befehl des ster-benden Kaysers seinem Herrn bruder ihmeüberbracht / vermuthlich zum Heryoge in
Frau-
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schen comributionen / und unter die Landes«
Hoheit gezogen werden wollen/ dargegen aberBamberg die exemrioa und iwmumtäten zubehaupten eiferig bemühet gewesen; diese strei-tigkeit ist hernach durch gütlichen vergleich aus- Wird t.Wgetragen/und darinnen vomBischoff undCapi-^^^tul in die Oesterreichische Hoheit und entrich-tung der land-steuren gegen jährlichen empfang40000 fl./ wofür derTarvjsche zoll zur Ver-sicherung eingesetzet/verwilliget worden.
Was die religio,, betrifft/ so ist solche in de-«.nen Bambergischen herrschafften durchge- ^hends Römisch-Catholisch/und befindet sichdieGeistlichkeitmit guten Pfründen und stattli-chen kloster-wohnungen nach hertzensstust ver-sorget. Die bekandtesten klöster und nieder»Stisster sind: Arnoldstein/Aspach/ Bany/
Enydorff/Forchheim/St.Gangolph/St.
Jacob / Ajyingen/L.attckheim/Michelfelb/Münchsbcrg/ Neßer,,/ Nieder-Altach,Schlüflelau/ Schütter,,/ Speinshard,Spittal/St. Stephan/Steinam Rhein/Theodorus/ Weißenahe. Vorzeiten hat-ten sich die Juden jn Bamberg gewaltig ein-genistelt/ welche Bisch.Philipp/ein gebohrnerGraf von Henneberg/Ä. 1475 verjaget. DieUniversität zu Bamberg ist A.issz vonBisch.Melchior Otto Veit von Salyburg ge-stifftet worden.
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