vom heil. Römischen Reich.
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Ußnüüd«/
Ost-see/und wiederum von der Oder an biß anden Rhein regieret/und die alten meister-sangervon sich singen lassen:
Vom der Elbe biß zum Rhein/Vom Hary biß an die seen war «nein;Der wurde durch Mißgunst aller geijc - undweltlichen Fürsten / die nach seinen landenschnappten/und durch diejalousie des Gibelli-nisch en Hauses oder des daraus entsprungenenund nungantz ungnädigen Kayser Friedrichs laus einer mehr auffgebürdeten/alswahrhaff-ten tclonie und Hochverrath aus dem Reichs-tag e zu Würtzburg A. i «8c> bey^halß und haut /haab und gut / als ein Majestät-schander an-geklagt/ meiner so hochwichtigen fache mit denpallwmrten stimmen übereilet/ und conckemni-ret/a!llch seinegrossen lande zum raube und aus-beute, hingegeben/daß seinen zwey söhnen mehrnicht/als sein altväterliches freyes ^rrimoni-um,t>ie«nütterlichen underb-güter/nemlich dieBra msschweig-und Lüneburgische lande gleich-sam tvie ein bret aus dem schiffbruch übrig ge-lassen! worden. Es ist fast nicht ein exempel/das diesem gleichet; und hat das Chur - undFürsti. hauß Braunschweig und Lüneburg inder cl^uÄion, welche um behauptung derLau-enbucgischen lucceMon willen zum druck kom-men/ den grund angezeiget/ wie unrecht undwehe diesem grossen Fürsten und Löwen gesche-hen fty. Es fehlete nur/ daß man ihme nichtdas Haupt vor die süsse gelegt. Denn dergeitz seiner mißgünstigen Fürsten hatte nurauf die lande das abschen gerichtet/ der Hertzogmöchte mit seinem kopff und Hause hinkommenwo er wolte. Es trieb ihn aber sein sturtz - fallin Engelland zu seiner Gemahlin bruder/ Kö-nig Henrichen ll, bey dem er mehr mitleiden /alssuceurszur reMrurion fand. Als er A. 1-95mit 66jähren nach überstandenem grossen glückund unglück die weit gesegnet / hat er dreyPrmtzen nach sich gelassen/ nemlich Henrichen/der sich nebst dem timl eines Hertzogen zuSachsen/auch pfalygruftn bep Rhein ge-schrieben/ indem er seiner Posterität durch Hey-rath ciufzuhelffen bemühet war/ und PfaltzgrafConrads bey Rhein erb-tochter sich beylegenließ/jedoch aber mit Hinterlassung zweer Prin-zeßinnen/ Agnesen und Irmengard oder Ger-traudon/ohne männliche erben verstorben. Derandere söhn Otto hat in der A. 120z gelroffe-* neu brüderlichen erbcheilung den Braunschwei-gischen ort landes bekommen/und sich als einenball des glücks herum treiben lassen müssen.Er wurde bey damahliger streitigen Kayser-^ . WahlA.ii99widerHertzogphi!lppen aussöhn Otto' Schwaben auf Vorschub Pabsts Innucerttil IIIKa»ser. auff den Kayserlichen thron gesetzet / dabey eraber die Unbeständigkeit der weltlichen dingeaus mancherlei) weise erfahren müssen / biß erA. 1219 zur ruhe kommen.
Der jüngste Hern bruder Wilhelm/ demdie Lüneburgischen lande zu seiner porrinn aus-gesetzer wurden / hat den stamm fortgepsiantzet/und endlich alle lande zusammen gebracht. A.!2nz hat er von seiner Gemahlin / Fr- Helenen/König Wolde,nurs in Danemarck Prin-zeßin tochter Hertzog Otten/ beygenahmt denRiemen oder den Iunghcrrn/erzielet/ wel-chen Kays. Friednch !l nach vielen Verdrieß-
lichkeiten/und versuchten Unterdrückungen/ dieer als ein Her: aus der Gibellinischcn familiegegen diesen Fürsten als einen Guelffen auseinem geschlechts - haße ihme zugezogen / undda biß anher so vieler Fürsten und Stände vor-bitte die verlangte aussöhnung nicht hatte zuWege bringen können/endlich nach besserm be-griff der fache zu gnaden ausgenommen und„^.,^...auff dem Reichs - tage zu Maintz A. «izs auffN?Vraunschwcig und Lüneburg beheryoget/ K""" zuund in den Reichs-Fürsten-Stand erhoben. sch.wg undWas in dem Gibellinischen und Guelsifchen Lüneburg,geschlechts-streite dieses alte Hertzoglich-Sach-sische und Bayerische hauß erlitten/ und wie amende die Kayserl. gnade damit erworben wor-den/daß die trefflichen /Uit^isl - Fürstenthumund lande zu einem Reichs-lehn verändert/und aus der freyheit zur clientel und lehns-un-terwerffung versetzet werden müssen/ solches hatder vortreffliche uum? der obgedachten clectu-lIiov über das lucceMons-recht auffLauenburgstattlich ausgeführet. Bey dieser gelegenheitist auch der streit/welcher sich wegen desHer-tzogthums in Ober - Sachsen mit ChursürstAlbrechten enthalten/ beygeleget worden / undhat sich seither kein Hertzog zu Braunschweigmehr Hertzogen zu Sachsen geschrieben/uner-acht sie den wichtigsten theil von denen .»licxlia-lien/ welche den Duezrum Suxollicum hiebevorconNimiren helssen / besessen. Cr verließ A. Nachfolgei?.s2 zweene weltliche söhne/die sich in die landealso vertheileten/daß Hertz. 2l!brechten/ ^la-gmuug. 'gnu-t beygenahmt/das Hertzogthum zu Vraun-schweig/ und Hertz. Iohannsen das Hertzog-thum zu Lüneburg zufiele. Dieses sein söhnHertz. Otto der Strenge hat die Grafschaff-ten Onnneberg und Lüchow erkauffet/die li-nie aher mit fi'inem söhn Hertzog Wilhelmenzu Kays. Carls I V regierung wieder absterbenlassen : Welches man so setzen muß/weil seintodes-jähr nirgend angeschrieben worden/ undkamen die lande auf Hertzog lorgua-
mm. Hertz. Albrecht der Grosse aber pflantz-te den stamm fort mit seiner zweyten Gemah-lin Fr. Adelheiden/ Marckgr. Ottens ausdem stamm derPrintzen ct'LUeAldobrandini-schen Hauses tochter/und verließ A.1279 Hertz.Henrichen / beygenahmt den Wunderlichen/welcher ein stamm - vater der alten Grubenha-gischen mit Hertz. Philippen A.1596 gantzlichabgestorbenen linie gewesen. Dann Hertz.Albrechten den Feisten/ den stamm-fortsetzer/zu Braunschweig-Göttingen/ der ein vorum vi-nle unter denen Reichs-Fürsten erlangte we-gen seiner landes-ponion, und Hertz. Wilhel-men zu Braunschweig-Wolffenbüttel/welcherder zeitlichkeit sehr jung entgangen. HertzogAlbrechc haltt sechs söhne/deren drey mit ho-hen geistlichen ämtern und stlffcern pi-ov^ttetworden/ drey aber heyratheten/ der familie zun:besten/nemlich (-) Hertzog Otto der Freige-bige/ der A.1ZZ4 ohne männliche erben starb;man legte ihme die Königliche Prinzeßin vonNcapolis Johannen zur gemahlin bey/ damitist die pl-secenslcin aufs Königreich NenpolisundSicilien /und Fürstenlhum ^renro jungworden. Dann(2) Hertzog Ernst zu Göttin-gen/ dessen linie A. 146z mit Hertz. Otcen demEinäugigen/ des O.uaden Otten söhne seinem
enckel/