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vom heil. Römischen Reich.
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Erster Aaupt-Weil.
TeutWland besinn^devorzeltmaus vielenkleinen frey,enSMtt».
He in Teutschland die aller-höchste Kayserliche würde unddas Mama des Rom. Reichsgebracht worden/ ist es nicht,.», emeRepublique/sondern dielatjt.sa) elften in verschiedene Staaten verthei-let gewesen. Und weil die fteyheit ihr edelsteskieinod und gröstes durchgängiges interesteconäituirte/ war die regierungs-form solcherStaaten mehr eine pöbels -und Adels-regie-tung/alsein principe. Wiewohl die von ih-nen erwehlte Hertzoge und kleine Könige beykriegcs - läufften mehr gewalt und autorllathatten/als bey ftiedens-zeiten/und es jezuwei-ken mit manchem dahin kommen/daß er ziemlichAbsolut regieret; nach geendigtem kriege aber/oder mit dem leben seine Herrlichkeit nieder-legte.
Solcherley Staat ist sonderlich bey denSachsen/ welche sich in dreySocietates oder al-liirte Provintzien/die Ostfahlen/ Westfahlenund Angrivarier vertheilet/ so lange geblieben/biß sie von König Carln dem Grossen überwun-den/und von denen Francken zu mitgenossen ih-res National-rechts und in UN2M k.smpubllcamaufgenommen worden.
Äebens ihnen sind berühmt die Catten undThüringer/ die Hermundurer / dieHeruler/Longobarder/ Markoinanner/ Bojarier/ Alle-mannier/Brabanter oder Tungrer/ welcheallesamt nach und nach von den Francken be-zwungen/und tributdargemacht worden,wig Carl Zumal aber hat allechöchst-gemeldler König!nttt men Carl den grossen ruhm/daß er nicht nurTeutscl)-tspte». land zusammen unter seine regierung gebracht/und dasselbe durch seine Gouverneurs/ Hertzo-ge/Fürsten/Grafen und Gewalthabere regie-ren lassen/deren einigen die anvertrauten landund leute/ besserer sllmmillrstion halber/erb-und eigentümlich mit allen Regalien / jedochunter Vorbehalt der lehns - Herrlichkeit / andernaber nur auf lebens-zeit/und bloß mit einerge-wissen amts - aufsieht und gerichtbarkeit odercommando zu lehn gereichet worden.
Dieweil sich nun derselbe durch seine siegeund stattliche conguellen fthr machtig / und denRömern so wohl als Griechen tormillabel ge-macht hatte; und eben damahls die Longobar-der unter ihrem Könige Delläerio denen zumGriechischen Kayserthume gehörigen Provin-tzien in Italien Viel drangsal und gewalt zufüg-ten/und denPabstblaärianum vom stuhle stostsen wolten/hergegen von Constantinopel oderdem Kayseriichen Hofe wider den Dommat derLongobarder- und Benevemer - Regenten we-nig hülste und schütz zu gewarten war / rief dieRöm. Clerisey und Magnaten zu Rom diesengroßmachtigen König um soviel mehr Fran-Erste Haupt-Handlung.
cken um fuccurs an; als er der eintzige Pa-tentat damahls war/der Italien die ruhe undfrieden geben können. Ihme / König Carln/war dieses eine stattliche gelegenheit neue con-Zellen zu machen/ glückte ihm auch dermaßenwohl / daß er sich der Lombardey und des Lxsr-cbats/also fast gantz Italien/ausser Venedig/Apulien und Sicilien/ durch schwerdtschlag/auch durch fteywillige ergebung der stadt Pa-phen und anderer bemächtigte/ den titul einesKöniasoerLongobmder combinirte er bald her-»NachMlt der titulatur ll.egis krancorum, Pabst^anus gab ihme denselben auch ohne einigbedencken. Aber es prXtenäirte damahls/nemlichA. 785/König Carl auch weiter nichtsweder m dem Kayser Constantino und derKayserin lrene> noch an der stadt und land-schafft zuRom/noch an dem Pabste. Wegendes Hertzcgthums Benevento gab es wol baldhernach smpei;aber dieses bleibtgewiß/ daßKönig Cak< schon geraume zeit das König-reich Italien oder die Lombardey mit allen zu-behörungen besessen/und es dahin kommen war/daß damahls weder in Spanien noch Franck-reich/nochHungarn / auch in Italien nichtsmehr übrig war / was zum alten RömischenReiche gehörte/ ausserdie stadt Rom / der so ge-nannte Lxarckat von Ravenna und wenige
Daß nun der Pabst dem Francken-Könige dasxrö-llickit ?2triLli k.omaui gegeben / war keinegrosse fache/ es war tlluluz ä^n.tatis des Kayser-lichen Hofes zu Constantinopel. Die folgen-den zahre brachte der König mit reformatio!,der kirchen / und einrichtung der religion inTeutschlands zu. Er hatte auch noch mit denSächsischen/ Hungarischen/ Spanischen oderSaraeenischenzuthun; PabstLeokam inzwi-schen auf dem stuhl zu sitzen/welchen die Cleriseyund die Herren zu Rom nicht wohl dulten kon-tcn/auch würcklich Hand an ihn legten/den überK.Carlinschutz nahme/undin personmit nachRom zurück sichrere/ und nachdem er sich eidlichgeremiget hatte/aufS. Peters stuhl wiedereinsetzte. Da nun der König in der Christ-metten A.80O seine llevotion hatte/ ernennteihn der Pabst zum Imperators Occiäentis und/wZullo, welches die Herren zu Rom mit ihrenacclamatiombus und das volck allenthalben mitfreuden-bezeigungen approbirte. Also hat sichdas Römische volckdurch liebe und hohes anse-hen dieses grossen Königs lasten gewinnen/ ftdaß es sich desselben als eines Röm. KayserSherrschafft freywillig umerwarffe.
Der fürtressliche Her'. Schiller hat in seineninkit. jux. pudl. den doppelten l.eZem ll-egiam »den ersten von A. 774^ und dm andern vonH A.8OO