Vorrede an den Leser.
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die alliantzen und bündnissc mit andern, die cinricktung des kriegs-c»rz, die ->6miniNr->non dtrju.ki^ > die pnvi!e°iz der unretthancn, die Miv-und pMv-pr-renlionez, die Orden derer Ritter, diewapcn, kicinodien (zu deren besserer käntniß auch die kupffcr-figuren jeko von neuem beygefu-act worden) die cülpoliricmes voin leunikevio, dieregulen des Hofes, und was dergleichen an-muth-und nutzbare normen mehr sind , welche also angemercker und in richtiger ordnungzusammen verfasset worden, daß derjenige Lesir, dessen gclegenheit es nicht ist, viele büchcr zudurchgehen, aus diesem allein einen solchen vorrath erschlossen kan und wird, daß er sichgeschickt machen könne, von allen Potentaten und fachen in Europa zu reden und zu r,ilon>ren.Denn das ist eben nebcns der belusttgnng, die dergleichen schriffcen erwecken, der vortheil,daß man von allem, was in der wclt bcy staats-fachen vorbcy gegangen , oder noch weiterpaßiret, vernünfflige rckexioncs inachen, und zugleich erforschen lernet, ob diese oder jene kriegs-uudfriedens-conlMa und geschaffte wohl oder übel, mir oder ohne fehler derer Regenten unddes I^inikerii abgehandelt und gcrhan, und wie weit sie mit dem wahren imeressc und Verfas-simg des staats ein - oder miß-stimmig sind.
Iin übrigen hat weder die absicht noch die zeit nachgegeben, viel erinnerungen bey anderer/mlnrum ihrer schriffcen, als deren fleiß und geschickligkeir man ohne dem gern in ehren undwerch,jedem nach seiner maße, verbleiben lasset, zumahlen da man nur auf die norhwendigsten und nutz-lichsten dinge allein abgcziclet, so wird niemand so leicht erhebliche ursach finden, sich über an-zapfungen und retm-mon» zu beschweren: als hcrgegen mit dem Verfasser auch niemand zürnenoder ihme verargen wird, daß er wenig siieZmionez gemacht, als damit der Leser nur verstöretund es vor eine verdrüßlichc impenmcotz gehalten wird, sich mit k-bricuiölen znmahl aus demjure civil, oder derer commemzrorrim, oder andern abwegsamen, weit-hergeholten anmcrckun-gcn zu behängen. Ist etwas an einem orte gemeldet und an dem andern wicderholungs - weisedarauff gewiesen oder weiter ausgcftihrcr worden, das wolle der hochgeneigte Leser ihme nichtzum Verdruß ausschlagen lassen; es ist einmahl nicht möglich gewesen, bey so vielen weitläuffri-gcn und schweren Zerstreuungen jedesmahl so genau sich an das vorige oder nachfolgende zu bin-den; es kan auch nichts verschlagen, daß man einige materien an zwo stellen antrifft: denn weilein solch groß wcrck nicht also geschwinde gelestn werden mag, daß man sonder aussetzung bißzum ende kommen, und das vorhergehende in stets frischem andencken behalten könne, sondernper imcrvsiia die dnrchlesung geschehen dürsste; so wird es nicht unannehmlich seyn, durch einig-mäßige Wiederholung der fache sich im gcdachrntsse desto mehr zu bestätigen, und die umstände,wo einige kleine vzrizliou-i mit etnlauffen, zu desto rciffern nachsinnen sich veranleiten zu lassen.Gestaltsam man sich auch den glimpff mit geziemender ergcbenhcit und gutem vertrauen aus-gebetcn haben, und um so viel zuverläßtger erwarten will, da bey solchen stunden, die von an-dern ordentlichen amts-Verrichtungen, commMoncn, -lepu»rioncn, Hof-auswartungen, v,ll-ren, anhömng derer ihre fachen privsrim recomm-nUirenden Personen, corressonUenti-en, ?c. abgebrochen werden inüssen, diese andcrweite ausarbetmng und Verbesserung des wercksgeschehen, wann etwas an der zusammcnsiigung, ordnung und geschickten ausstassirung,oder poiircssc abgehen oder im juclicio gefehlct stynsolte, daß der bescheidene Lcstr, vor fällungeines mißschlagenden urthels zu erkennen und zu crwegcn geruhen wolle, daß von dieser artschriffcen, wegen-iiscrepanuendererRegenrenund Staats-Ministem,undwegenvcrwirrungund Verkleidung derer staars-Händel in so vielerlei) unterschiedliche figuren oder mascheren nochkeiite zur vollkoinmenhetl oder zum durchgängig-beliebtem geschmack, auch von denen, die we-niger -Mraetion bey ihrer zeit und doch ein mehrercs licht und grössere bcgabniß haben, nichtgebracht scy oder noch perkMoniret iverdcn könne, folglich aber auch der unüberwindlichenmenschlichen schwachhcit, wie in allen, also bcvoraus in der historischen und staats- wissenschafft,fürncmlich aber in der zppi>c»rion und urchcil bcy denen staats-gcschäfften in etwas gütigst
nachzusthen sty« malißnu! Inkerprez, <zui in zlieniz pcrperzm inMnioiuz ells lolcl. Da-
ferne aber jemand stine freude darinnen suchen, und dem Verfasser die rechts-wohlthat, daßman nemlich einem jedem das «einige, also auch stine erklärung über seine schrifften, stine ehreund lcumuth billich ungekränckc lassen solle, :c. so viel an ihme durch unbescheidene cenlurcn oderauf andere art zuverkürtzen, sich gcsilllcn lassen wolle, der beliebe zu wissen, daßmanmitihm«zu zancken sich nicht reloiv.rcn, noch ihme darinnen sich gleich stellen, dargegcn aber allen geschick-ten männcrn und samt ihnen dem gemeinen nutzen viel glück wünschen werde, die in diesem wei-ten meere eine glücklichereschiffarththun und in mchrcrcm lichte bey müßigerer zeit, bey besseremsparst, und mit weniger verrückung des arbeitsamen lauffs den erwünschten vorrhetl wer-den gewinnen können. Wegen der druck-fehler, da einiger orten gantze schluß-oder anderewörrer verfem oder gar ausgelassen, und die verständlich-und richrigkeit verrücket worden,mit der vorklage oder cntschuldigung cinzukommen, wird desto weniger nörhig seyn, da dergleichmüthige und geschickte Leser selbst weiß, daß kein kleines, viel weniger ein so grosses und aneinem fremden orte gedrucktes wcrck ohne dergleichen Mängel sty, und ausser dem des sttzers uni»druck- lestrs fleiß vor dergleichen zu sorgen mehr schuldig sty, als daß man dem Verfasser diß«
fals etwas aufbürden dorsse.