14 Die Bcrlin-Stettiner Eiseubahu.
Friedrich Wilhelm II. wieS zur Verschönerungdes Brunnens 16666 Thaler an; im Jahre 1790 be-suchte die Königin Friderike Freyenwalde und be-schloß die Stadt zu ihrem jährlichen Sommeraufent-halte zu mahlen. Sie ließ den Schloßgarten anlegenund ihn durch reizende Promenaden und Anlagen ver-schönern. Im 18. Jahrhundert wirkte die Anlage des See-bades zu Dobberan und die Kriegsepochc sehr nachtheiligans die Frequenz des Brunnens; der Frieden im Jahre1816 richtete die Aufmerksamkeit des Königs von Neuemauf Freyenwalde, das seit jener Zeit alljährlich eineZahl von 3 — 666 Kurgästen in sich aufnahm. Durchdie Berlin-Stettiner Eisenbahn wird diese Zahl sichbedeutend vermehren, da Freyenwalde nun vonder Resi-denz aus in 3? Stunden erreicht werden kann. DieHeilquellen in Freyenwalde sind: der Königkbrnnnen, dieQuelle am Wege, der Küchcnquell, 'der JeschkescheBrunnen, der Georgen- oder Wegclsche Brunnen, derQuell des herrschaftlichen Bades, der Jägerquell undder Johannisqnell; letzterer besteht nur in vorzüg-lichem Trinkwasser ohne mineralischen Gehalt. Sie^ gehören sämmtlich in die Klasse der erdigen Stahlwas-ser; Hufland schreibt ihnen eine Heilkraft besondersgegen die Gicht zu.
Umgebungen von Freyenwalde.
Freyenwalde's Umgebungen gehören zu den rei-zendsten in Nord-Deutschland. Hohe Bergspitzen schlie-ßen die anmuthigstcn Thälcr ein und geben dem Pa-norama der Stadt einen höchst romantischen Charakter.Die vorzüglichsten Anhöhen sind: die Königshöhebei dem Gesundbrunnen mit einem gothischen Hause,