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Die Berlin-Stettiner Eisenbahn nebst kurzer Geschichte und Beschreibung von Neustadt-Eberswalde ... : nebst 1 Kt.
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10 Die Berlin-Stetlincr Eisenbahn.

ter christliche Kolonisten gesellten nnd Neustadt grün-deten. Schon 1259 erhielt die Stadt von einemMarkgraf Johann Stadtgerechtigkeit, nnd im I. 4300vom Markgraf Albert ein besonderes Stadtgebiet,welches 1316 noch erweitert wurde. Schon 1308 hattesich Neustadt dem märkischen Städtebund zum Schutzund Trutz gegen die feindlichen Angriffe angeschlossen.Seit 1121 war die Stadt Besttzthum der Kurfürstenvon Brandenburg nnd stand vorzüglich im 16. Jahr-hundert in Blüthe. Der 30jährige Krieg vernichteteihren Wohlstand, 1635 ward sie von den Schwedengeplündert und nur 9 Einwohner blieben hier noch zurück.Auch im 7jährigen Kriege, hätte die Stadt mancherleiUnglück zu ertragen gehabt, was jedoch der Sieg beiZvrndorf abgewendet hatte. Wir wollen jetzt dieStadt und ihre Umgebungen näher betrachten. Sieliegt am Fuße des Schlvßberges und am Einflüsse derSchwärze (wegen ihres moorigen Bodens so genannt)in die bei Bicsenthal entstandene Finow und ist derSitz eines Stadtgerichts, eines Hauptstener- und Post-amts, einer Forstakadcmie und gleich berühmt als Fa-brikstadt wie ihrer Heilquellen wegen. Die Stadt istgut gebaut, mit Mauern umgeben, hat 3500 Ein-wohner und 2 Kirchen, die Haupt- und Stadtkirche,aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts unddie evangelische Kirche aus dem ersten Viertel des18. Jahrhunderts. Schon 1679 rühmt der MagisterGottfried Wegener die gewerbliche Thätigkeit derEinwohner. Unter Kurfürst Friedrich III. ließensich 1691 Schweizer Kolonisten hier nieder, und erbau-ten die Schweizerstraße. Die Stadtmauer ist mit Thür-men versehen, in der Stadt befinden sich Fontainen,deren Wasser von den Bergen hergeleitet wird; Hemer-