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2 (1909) Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1634 bis zum Sommersemester 1709
Entstehung
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S. 1660 Rector Johannes Ittig. In beiden Handschriften gleich. Die Einleitung, ohneSchmuck, füllt eine Seite. Bei den Eintragungen werden drei Gruppen unterschieden: 1. Iurantesalibi depositi, 2. Depositi, qui simul iurarunt, 3. Inscripti non complentes. Die Depositi werdendamit in zwei Gruppen getheilt, solche, die zugleich vereidigt, und solche, die als Depositilediglich eingeschrieben wurden, im übrigen aber wegen zu geringen Alters den satzungsgemäß vor-gcschriebenen Eid nicht ablegen konnten. Das Complere hat also hier nicht den Sinn, daß dieInscripti nicht die volle Gebühr zahlten, sondern daß sie nicht den vorgeschriebenen Bedingungender Aufnahme hinsichtlich des Eides genügten. Die Reihenfolge der Immatrikulirten, die, nach denvier Nationen geordnet, in den drei Gruppen erscheinen, ist in B8 b durch die Zeit der Eintragungbestimmt, während in B 8 a die Anordnung zum Tlicil alphabetisch ist.

W. 1660 Rector Johann Adam Scherzcr. In beiden Handschriften ohne Ucberschrift.Die Eintragungen nach Nationen, innerhalb jeder Nation nach Iurantes und Depositi geordnet,Reihenfolge chronologisch. Dabei erscheinen die in demselben Semester vereidigten Depositi zuerstals Depositi, dann noch einmal als Iurati, werden also zweimal gezählt, so daß die Zahl der ein-getragenen Personen nicht der der Eintragungen entspricht.

S. 1661 Rector Heinrich Andreas Mengering. In beiden Handschriften ohne Ueber-schrift. Die Eintragungen nach Nationen, innerhalb jeder Nation nachIniurati sive depositi und Iurati, in jeder Gruppe alphabetisch nach dem Vornamen geordnet. Die Promittentes werdenunter den Iurati aufgeführt. Für jede Gruppe sind die Einnahmen aus der Inscription angegeben worden.

W. 1661 Rector Christian Friedrich Franckenstein. In beiden Handschriften gleich.Die Eintragungen nach Nationen, innerhalb jeder Nation nach Iurantes und Depositi, in jeder Gruppechronologisch geordnet.

S. 1662 Rector Johannes Ittig. In B8 a ohne Ueberschrift. Die Form der Eintragungenwie im W. 1661. In B8 b ein Bildwerk, das die ganze Seite füllt. Barocke Kirchenfront, geschmücktmit hellrothen Marmorsäulen, die vergoldete Capitäle tragen, oben im Giebel auf weißem Grundein schwarzer, zuniTlieil auch rother Schrift die Angabe des Semesters und der Name und die Würdendes Rectors. In dem mit schwarzen und weißen Fliesen belegten Eingang in der Mitte der Fronte intheils schwarzer theils rother Schrift der Schluß der Semestereinleitung. Die Form der Eintragungenwie in B8 a .

W. 1662 Rector David Schwertner. In beiden Handschriften gleich. Die Ueberschriftfehlt. Die Eintragungen geordnet nach Nationen, in jeder Nation nach 1. Depositi, 2. Depositi etsimul iurati, 3. Iurati, in jeder dieser Gruppen alphabetisch nach dem Vornamen, wenn auch nichtimmer genau.

S. 1663 Rector Johannes Michaelis. In B8 a ohne Ueberschrift. Die Eintragungen indrei Gruppen innerhalb der vier Nationen, wie im W. 1662, doch werden die Immatrikulirten inchronologischer Folge aufgeführt. In B8 b eingeklebtes Pergamentblatt mit dem Bildwerk wie beimS. 1637. Die Form der Eintragungen wie in B8 a .

W. 1663 Rector Samuel Lange. In B8 a kurze Einleitung und das Brustbild des Rectors,Kupferdruck auf weißer Seide, aufgeklebt auf ein Pergamentblatt. Gesicht und Hände sind in demKupfer unberührt gelassen worden, alles übrige aber farbig gehalten oder mit farbigem Stoff über-klebt. Um das Bild herum ist ein schwarzer Rand gezogen und ein schwarzer Weinstock gemaltworden, der seine Wurzel unter dem Bilde hat. Der Rector erscheint auf dem Bilde im Prediger-gewand, angethan mit großer weißer Halskrause, in der Hand ein Buch haltend. Das Gesicht, einwenig nach links gewandt, ist von reichem, langem, lockigem Haar umgeben und zeigt Schnurr-und Kimibart. Die Eintragungen sind nach Nationen, in jeder Nation nach Iniurati und Iurati, injeder Gruppe chronologisch geordnet. In B8 b findet sich der Kupfer mit dem Bilde des Rectors