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Am Geburtstage Sr. Majestät des Königs.
Berlin am 8ten August i8:z.
Die Saiten Assaphs rühre die Sängerin,den Blick in Andacht auf zu dem ewigenVerstand erhoben, tief in Ehrfurcht
knicend am Welten-Altar der Allmacht!
Der aus der Ur-Nacht schweigenden Felsen einstdeS goldncn Tags lebendigen Funken schlug,der Du den Staub mit Deines AugesGnaden berührt, des Gedanken Werde!
Du, der, zu segnen, Speere der Wolken wirft,und Stürme waschet wider der Seuchen Heer,der nicht von Davids blutgefärbten
Händen empfing des Vertrauens Denkmal.
Vor Deines Cherubs flammendem Zorn versiegtdes frevlen Hochmuths schäumende Mecresflut,Du, welchen Marathon verherrlicht,
welchen die jauchzenden Hügel Granfons,
Dem Catalaunum blutig, und blutigerder Bcrecina Schädel-Gestade zeugt:
daß Dein die Rache, Herr der Heerschaar,
Dein des Vergelterö verderbend Richtschwcrt!
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