—. go —
XXVI.
An den Erzieher eines teutschen Prinzen.
Ein Fragment.
,,Nur wenig Tropfen presse noch die Kelter
der Jahre, schwer ein Thaten, schäumend aus,und ans Enropcns Thronci: herrscht kein älterGeschlecht, als Vonapartcns edles Haus.'^
Erfülle du, was mit des Schwertes Spitze
ein Cäsar schrieb, der Throne niederstieß,und leite deinen Tclemach vom Sitze
der Ahnen sanft zur Bank des Dionys.
Er lerne knien an heiligen Altären,
von Hannibalö Gelübden unbesteckt,«nd angstgebleicht den Finger Gottes ehren,so oft eiir feiges Heer die Waffen streckt.
Wenn um ihn her des Kriegs Gestade schäumen,wenn Rosseshuf die Nachbarsaat zerstampft,entschlaf er süßgewicgt in goldncn Träumen,
von frommer Stiftung Wolgeruch nmdampft.
Jndeß der Marse tapfer kämpft, zcrthcile
Monimens Reiz den brausenden Orkan.
Sinkt Mithridat dem nachtverschworncn Pfeile,verbünde sich dem Sieger dein Tigran.