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XVIII.
Auf denTod der Königin.
Berlin - 8 - o.
Müssen wir auch Dich beweinen,holde Konigszicr der Deinen?
brach des Vaterlandes Schmerzschon so früh Dein unbewafnet Herz?Und den Mächten, die im Dunkeln wallen,mustcst Du, ein Opfer, fallen?
Ehern schließt ein strenger Willeseine Thor' in grauser Stille.
Welchem keine Thran' entfällt,mit d em reichsten Perlenschmuck der Welt,gleich der Fürstin schwelgend bei dem Mahle,füllt er die verhaßte Schale.
Wollet nicht dem Schmerz gebieten!
Laßt ihn mit dem Dolche wütenkn der tief zcrrißncn Brust.
War sie nicht, des Auges heitre Lust?trat sie nicht, ein Friedensstern, dem Volke,durch des Kriegs Gewitterwolke?