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Kriegs-Gesänge aus den Jahren 1806 - 1813
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Darf unrühmlichen Grams bleiche Gcstalr, den Dolchin zerstörtem Gewand heimlich verbergend, stillvor Germanienö tapfrer

Fürstentochter vorübcrgchn?

Tone milder! Duschwillst, brausende Lyra, kühnaus dem Ufer! es stürmt zornig der alte Geistin den Saiten, Gehorsam

weigernd, herrschenden Flugs gewohnt.

Milder tbncn? und hoch auf zu der Fürstin Ohrschlagt der flutende Tanz tiefer Begeisterung?wo die Fürstin gebietet,

soll Eypressengesausel Wehn?

Traust die Wolke der-Stirn dürftige Thranen nurauf der Hofnungcn Grab? zucken nicht Flammen auch,wenn ste, düster des Frevels

Ricscnscheitcl berührend, zürnt?

Nicht mit Kränzen umgieb, todtcr Gesang, Ihr HauptAuch lebendiger Kunst Kranze bedeuten Spiel!

Ernst geziemet dem Lebens -

Ernst! die Krone der Königin!

Wo feindselig der Speer, tückisch der Dolch noch blinkt,fei'rt, ein glühend Gebet, nur das tyrtaischeKricgslicd, Thatcn verkündend,

Thaten weckend, der Fürstin Fest!