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Kriegs-Gesänge aus den Jahren 1806 - 1813
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An das Preußische Heer.

Königsberg am eren Mai -807. Zo Jahre nach derSchlacht bei Prag.

Der Früling steigt vom Hügel herab; Gesangder Lerche tönt. Nicht dir, dem die Trommel ruft!das Veilchen blüht. Nicht dir, 0 Kriegsheer,daö um den edleren Lorbeer ankämpft.

Unsterblich Heer, das Friedcrichs Namen trägt,so lang Er Selbst, ein hoher Orion, stilldie Sternenbahn der Weltgeschichte

wandelt in schimmernder Nacht der Vorzeit.

Auf! großer Name mahnet an große Schuld!die Wunde nur wäscht Wunden der Ehre weg;die Tode nur auf Feindes Nakkcn

todten die Schmach, die der Ferse nachkreucht.

Zerbrach der Arm, Soldaten, weil euer Schwertin Splitter sprang am .Helme Napoleons?vor Scham, vor stolzer Scham crrvthet!

aber erbleicht vor der Niedern Furcht nicht!

Wie? weil im Busen Nattern ihm zischen, zischtder Fabel natternbrütendes Haupt euch an?die Aegis nicht, des Wahns verhaßtesGaukelgcwcbe verstcint die Adern.