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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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Henriette Theodore, geb. Gverweg zu Schwerte. Der The entstammten fünf Rinder,von denen drei jnna verstauen. Tr übernahin die väterliche Landwirtschaft nebst staat-licher Posthalterei, welch letztere er schon dnrch 20 Fahre geführt hatte, nnd warwegen seiner Redlichkeit in der städtischen Verwaltung als langjähriger erster beige-ordneter, später Ratsherr, sowie als Rirchmeister hochgeehrt. Tr starb am 2l- Febr. stM)-

Seine Ivitwe beiratete in zweiter, kinderlos gebliebener The cheinrich kveißgerberans Medenbach, der in 2Insnbnng seines beruses als Lsüttendirektor erst in baiger ander Sieg, dann in Gießen seinen kvohnsitz ausschlug, wo seine Gattin am s0. Dez. s872verstarb. Tin halbes Jahr später folgte er ihr im Tode nach sin Schwerte).

Friedrich bermann jdaulp wurde geboren am ss, Fuli s8Z7 zu Schwerte inIveftfalen. Tr besuchte erst die Realschule seiner Heimatstadt, dann die Gymnasien zuDuisburg nnd Dortmund, welch letzteres er Lserbst l8o6 mit dein Reifezeugnis verließ,um sich dem Studium des bergfachss zu widmen. Räch Absolvierung zweier hierzuerforderlicher praktischer Fahre an mehreren berg- nnd büttenweiken im Siegerland,Nassau, barz, Rheiilland nnd kvestfalen hörte derbergerspektant" wälnend dreier Se-mester in berlin gleichzeitig an der bergakademie und an der Universität bergsachliche,naturwissenschaftliche und juristische Vorlesnilgen. Zugleich genügte er seiner einjäbrige»Dienstpflicht bei dem ersten Garde-Feldartillerie-Regiment in berliu.

Die Tinsicht aber, daß die staatliche bergsachlausbahn eine sehr langwierigeist, ließ in ihm den Tntschlnß reisen, dieselbe auszugeben nnd sich der rascher praktischeTrsolge versprechenden büttentätigkeit zuzuwenden; zugleich beschloß er, seine akademischenStudien dnrch die Promotion zum Uovtou xdilosopUius zum Abschluß zu bringeil.Fm Uerbst l8<N wandte er sich nach Heidelberg, wo wir ihn zu Füßen namhafterUieister, namentlich des am naturwissenschaftlichen binunel unsterblich glänzendenDiosknrenpaares Rirchhosf und bansen sehen. Fm Februar ^862 erfolgte die Pro-motion ans Grund einer wissenschaftlichen Arbeit überUiinette nnd Glimmerpor-phyrite, vorzüglich iin Gdellwald" nlit der RoteZuiiiiiru uum luucis". bach einerberginäilnischeil Studienreise iil Nordamerika war er s8KZ als Fngenieur iil deinNickelwerk von Fleitmann nild Ivitte iil Fserlohu tätig, machte s864 deil Feldzuggegeil Dänemark mit nnd übernahm iil den Fahreil )865s869 die Direktion derSchieserban-Aktien-Gssellschaft iil Nuttlar. Am 2s>. Atai l86s> veriilählte er sich nlitHenriette Ataria tviiltgeils ans Atoers und trat s870 als vertraneilsiilailil bei demsogenanntenTisenbahnkönig" Dr. Strausberg ein, dessen Unternehmungen eine fast andas Unglaubliche grenzende Ausdehnung gewannen, und für den er zahlreiche Tisen-Uild Rohlenwerke Deutschlands und böhmens begutachtete und erwarb. Als dieselbendann voil großeil Aktien-Gesellschaften übernommen wurden, wurde er deren stellvertre-tender Direktor mit dem Sitze iil Siegen. Fn diese Zeit fielen auch mehrere Reiseil nach

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