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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
Seite
178
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und kamen im Juli nach Vevep zu den zwei Fräulein Terisss in Pension. Zweinnverbeiratete Tanten und der Onkel von pauline, Ludwig Tpkelskamp, begleiteten sie.von Rasel aus amas zu 'vagen, wie bei der Hochzeitsreise des Onkels Julius, dlirchdas Akünstertal, wo im Dorfe Akontier übernachtet wurde; von Riel zu Schiff nachReucbutel und so sort znin Genfer-See (Tisenbahilen gabs dort noch nicht). Ivährendder Zuliferien wurde eiue schöne Reise mit der Vorsteherin des Pensionates durch dasRerner Oberland gemachte die Rochtouren zu Fuß und zu Pserd; eiue bleibende schölleTrinnerung! Räch der Rückkehr aus der Pension wurden die Atädchen von den Atütternim Rauswesen eingesührt, erhielten aber auch noch Klavier- und Gesangunterricht,da sie alle musikalisch beanlagt waren; von mehrstimmigen Gesängen zu kvasser uudzu Land hallten die Anlagen immer wieder.

Katharina heiratete am Z. Dezember k8O Karl Rermann Atöller-Roltkamp,der am 20. Zum k837 zu Samarang alif Zava geboren war. Sein Vater ReinrichUlöller-Roltkamp (geboren den lo^ R9c in Alülheim an der Rnhr, gestorbenam Zt. Oktober l875 in Düsseldorf) kam t8l8 als holländischer Soldat nach Zava.Dort wurde er Kaufmann und Kaffeeplantagenbesitzer. ^828 heiratete er T. Al. Knaap,die ihm am 2. Akärz ^829 eine Tochter Zansje schenkte. Räch dem Tode dieser Frauheiratete er den 6. Zuli lchZü in zweiter The Akarie Oudshoff (geb. den l4, Zan. t802in Rotterdam, gestorben am 2. Zanuar k89k in Düffeldorf; es war ihre dritte The).Bald nach der Geburt des oben genannten Sohnes beschlossen die Tltern, nach Turopazurückzukehren. Schon im Oktober k8Z7 wnrden Plätze aus der Dortenaar (TapitäuAbbema) belegt; aber das Schiff inuszte erst uoch eine Reise nach Thina »lachen; nndso sllhr Atöller erst inl Zanuar des folgenden Zahres voil Saiilarailg nach Soerabapa,unl dort lilit seiiler Frau und den beiden Kindern und einem malaischen Sklaven undund eiiler malaischen Dienerin das Schiff zu besteigen; auch hatte er drei Tiger beisich, die er mit nach Rolland nehmen wollte. Da das Schiff seine Ladung noch ver-vollständigen mutzte, zog sich die Abfahrt Hill bis zum 8. Februar. Scholl gleich amersteil Tage stockte die Fahrt an der javanischen Küste, und drei Ivochen lag dort dasSchiff vor einer Sandbank. Dann ging es leidlich bis in den Alai, da man in dieRähs der Küste von Ostasrika kam. Da bracheil gewaltige Stürme los, die das Schiffin so große Gefahr brachten, daß man wiederholt den Untergang befürchtete. Dochdas Schlimmste wurde vermiedeil, und das Schiff erreichte, wenn auch im jämmerlichstenZustand, am 28. Akai die Simonsbai. Sechs kvochen dauerte es, bis Aköller dort einenglisches Schiff fand, das ihn mit den Seilligen nach London brachte, von dort reisteer nach Rolland und ließ sich in Utrecht nieder; aber nur für 2 Zahre; seiner alteilAkutler zuliebe zog er nach Atülheim, siedelte aber ^842 nach Düsseldors über, woer über 40 Zahre als Rentner lebte.

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