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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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stattfand, Akenschen in die größte Lebensgefahr; denn es entstand eine so heftigeTtrömung, daß von dein einzigen an der Außenseite nicht weit davorstehenden chanseeine Ecke hinweggerissen nnd das ganze chaus dem Einsturz nahe gebracht wurde.Unter größter Gefahr retteten sich die Einwohner ans das Dach eines nebenstehendenTtalles nnd schrecklich war es, durch das Tosen des lUassers ihre Külsernse anzuhören.Nur mit Akühe wurden sie gerettet. Boch in der Nacht wurde mit Laternen vondein Kirchturme nach den umliegenden Orten Nachricht davon gegeben, daß daskUasser in der Ttadt sei. Das Tis im Stadtgraben wurde durch das einströmendelBasser in die Köhe gehoben nnd überall Hillgetrieben; bei Tage fuhren Nachen durchdie Ttraßen und über den Neumarkt, lind städtischeBeamte verteilten an die in den Lsäusern einge-schlossenen Leute Nrot und andere Lebensmittel.

Glücklicherweise verlies sich diesmal das IUasser bald.

Inzwischen war Friedrich Udintgens an dasTilde seiiler irdischeil Tage gekommen. Im Iebruardes Jahres 1856 bekam er einen Tchlagansall, derihn der Tprache für immer beraubte; durch einTaselchen konnte er sich jedoch noch verständlichmachen; dieser Anstand dauerte 6 kvochen; dannist er am 9. April 1856 heimgegangen, hochgeehrtllild geliebt, tief betrauert von der ganzen Iamiliennd einer großen Ireundesschaar; ans dem altenevangelischen Kirchhose an der Rheinberger Ttraßewurde er beigesetzt und das Grab mit einem Denk-mal ans Tandstein geschmückt. In seinem Testa- ^

> ! Kraulern -Ucane Counicau.

mente hatte er für die evangelische, katholische llild

israelitische Gemeinde Legate ausgesetzt und so noch einmal bezeugt, wie sehr er vonallgemeiner Alenschenliebe ohne Tilgherzigkeit beseelt und durchdrungen war. Das Ge-schäft wurde nun von den beiden Töhnen allein geführt, aber das Kallswesen hielt dieAllitter noch viele Jahre in der bisherigen IDeise allsrecht; was besonders ihre feste Ge-sundheit ihr ermöglichte. Jedoch der Tod ihrer letzten Tochter Emilie im Jahre 186s> trafsie sehr hart, und nur schwer konnte sie sich in den Berlnst sindeil. Dann tat sie imfolgenden Alai (1870) einen unglücklichen Iall, der die traurigsten Iolgen hatte. Tiestürzte im Kausgang, brach einen Arm und erhielt all der Tchläse eine AAmde, dieeineil sehr großeil Blutverlust herbeiführte. Awar der Armbrllch heilte, und der Körpererholte sich wieder; aber der Blutverlust oder ein Bluterguß hatten derart ans dasGehirn eingewirkt, daß sie nie mehr völlige Geistesklarheit erhielt und nur in einzelneil

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