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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
Seite
162
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eine Lithographie nach einer ebenfalls von Tievert verfertigten Zeichnung. Außer-dem erhielt jedes Enkelkind einen goldnen Ring mit dem Datum und der Jahreszahl.

Rald darauf fiel wieder ein hervorragender Gedenktag ein. Zur Feier derTrinnernng an die im Jahre (702 25. Akärz stattgefnndene Vereinigung derGrafschaft Akörs mit Greußen kam der König Friedrich kvilhelm IV. mit dem Prinzenvon Greußen und dem Kronprinzen Friedrich kvilhelm (852 nach Akörs. Ts ist be-kannt, ein wie großartiges und schönes Fest die Grafschaft damals begangen hat, unddadurch, daß der König im Schlosse wohnte, war die Familie kvintgens mit in denAlittelpnnkt der Feier gerückt. Tie hatte für die Tage nur zwei Zimmer außer denTchlafgemächern zu Verfügung; alles andere war Tr. kvlajestät und der nächstenUmgebung eingeräumt. Der König war sehr liebenswürdig und aufmerksam. Auchfür die ( ( Kinder waren das Tage bleibender Trinnernng. Zu weißen Kleidern durftensie ihn, Rlumen streuend, an der Treppe empfangen. Festlich geschmückt wurden siezum Abschied samt ihren Aküttern, nach Familien geordnet, noch einmal vorgestellt;da fiel es recht auf, wie die von Amalie alle dunkel, die von Alwine alle blond waren.

Inn: Andenken an den Resuch erhielt kI'inrich kvintgens ein Rild des Königs mit eigen-händiger Unterschrift, seine Gemahlin ein wert-volles Armband, (fetzt im Resitz ihrer Schwieger-tochter Frieda kvintgens in London), Frau Inlinskvintgens ebenfalls ein Armband (jetzt in Trefeldim Resitz von Inlins und Louis); der Großvaterhatte durch Rifchof Roß jede Thrung abgelehnt.Der einzige kverinutstropfen, der bei beidenschönen Festen in den Freudenbecher fiel, war dieAbwesenheit von Julius, der wegen Krankheit inder Fremde weilte; aber die günstigen Rachrichten von der eintretenden Resferunglinderten den schmerz.

Als ein außerordentliches Treignis haftet auch in der Trinnernng der jetztnoch Lebenden die Überschwemmung des Landes durch den Rhein im Akärz desJahres (855. Oberhalb Ürdingsn durchbrachen Eisschollen den Rheindeich, daskvafser lief durch die Riederungen mit gewaltiger Geschwindigkeit nach Akörs. DieTtadt selbst war durch einen eigenen Damm geschützt; aber der wurde in derRächt von: kvafser durchbrochen. Ts bestand in der Ttadt eine Stiftung, ans derbei einer Überschwemmung die Armen reichlich unterstützt wurden, und es hieß, derDamm sei absichtlich durchstochen. Gb das tatsächlich ist, ist nicht festgestellt, jeden-falls aber brachte der unerwartete Durchbruch, der in der Rähe des Turnplatzes

Armband,von König Friedrich Wilhelm IV.cm Fron Julius Wintzens geschenkt.