ist wohl möglich, dah er den Umgang mit diesem friedliebenden, lebensfrohen, nichtgrübelnden Aiann auch für seine Gattin für vorteilhafter hielt — oben ist das schonangedeutet — aber auch die politischen Verhältnisse werden von Ginfluh gewesen sein.Der Gedanke, dah das grohe Reich ein sicheres Absahgebiet erwarten lasse, muhtedie Übersiedlung nach Aiörs befördern, und der trauf der nächsten Aeit gab ihm Aecht.Das Geschäft entwickelte sich günstig, während die Aarmer Fabrikanten durch diePolitik, welche Bapoleon dein 1806
begründeten Grohherzogtnm Berg ge-genüber einschlug, in die gröhte Rotkamen; denn er suchte das Eindringender bergischen Fabrikate in das „be-freundete und verbündete" Frankreichmöglichst zu erschweren. Aber dievon Bapoleon darauf im Ramps gegenEngland begonnene Handelspolitikführte auch für das grohe ReichGtörnngen herbei, und die Eontinental-sperre lähmte alles. Die Einfuhr eng-lischer waren wurde verboten; am1s). (Oktober 1810 erging sogar derBefehl, alle englischen waren, derenman habhaft werden könne, zu ver-brennen. Da aber die Engländer keinefranzösischen oder holländischen Gchisfepassieren liehen, muhte die Baumwolleans dem Landwege ans der trevante be-zogen werden, natürlich unter unge-heurer Preissteigerung und Erschwe-rung des Geschäfts. Im Geptembert8lg schreibt Frau wintgens ihrerGchwester Diane- Alit nnserm Geschäft geht es etwas besser. Ich hoffe, dah der liebeGott feinen Gegen dazu gibt und wir wenigstens so viel erwerben, als wir verzebren.
Erst die Rückkehr der Prenhen brachte Erlösung von der Gewaltherrschast undFreiheit des Verkehrs, und nun kam das Geschäft zu groher Blüte. Die Fabrik wurde,wie erwähnt, im Gommer 1805 angelegt, während die jungen Eheleute noch i aDuisburg ihren Wohnsitz beibehielten; aber da der weg über den Rhein, der gewöhnlichzu Pferde gemacht wurde, für den nicht allzu wetterfesten jungen Ehemann bedenklich
Wörs, Stadt und Schloß um <600.
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