wünschte, das bei mir wohneil (dieneil) wollte; sie ist aber leider nicht gekommen,obwohl ich den lieben Gott gebeten hatte, daß er des Mädchens bserzHu mir Ieilken wolle, wenn sie gnt für »lieh sei." Unwillkürlich wird man anGlieser (). Mose 24) erinnert.
Auch war sie nicht ohne Beiguug zu Belbstailklagen lind grüblerischein Meseu,wie ihre Schwester Ataris; so schrieb sie in dem eben erwähnteil Briese auch: „Iniileiilem Iilneril sieht es ost al>s, wie es nicht sollte; ich kämpfe nnd riilge dailach(aber wohl nicht ernstlich geling), das Berz immer hinans gerichtet zll halten mittenunter den heimlichen Borgen dieses Lebens und den frieden Zu bewahreil unter deinunruhigen täglichen Treibeil, das du keimst. Ich kann uicht rühmen, Marie, daßes mir ost gelinge; noch ost lasse ich dem Unmuts in mir Baum statt dein frieden."
Iwar verwarfen gerade Tersteegen und Tolleubusch und Baseukamp die Lehrevon dem Jörne Gottes und dem Btrasbegriff in der kirchlicheil Genugtuungslehre undforderten Liebe und Freude; aber bei ängstlichen Gemütern kann die sorgfältige undunablässige Belbstpl üsung, die doch auch verlangt wurde, zur Belbstpeinigung undUerpveifluiia führen, Indessen viel Arbeit in einem großen Uauswesen, dazu dermilde Tbarakter ihres Alanues bewahrte sie davor und brachte ihr alliilählig dasgleichmäßige, glückliche und beglückende Mesen, das später alle an ihr zu rühmenwußten. Auch die Tntsernung aus dem Barmer Breise und der Umgang lind die engeFreundschaft mit Boß wird zur Entwicklung eines frohen Mesens beigetrageil habeil.
Boil Boß wird eine Anekdote auch heute noch vielfach in der Grafschafte rzählt: Gr hätte mit seinem sdresbcherium eine Differenz gehabt und auf seineAnsraaen von ober her die Antwort bekommen: das Tonsistorinm könne in der Bachenichts machen, er müsse versuchen, die Leute zu persuadieren. In der nächsten Bitzung seier mit dem Bchreiben in der Band mit gewaltig ernster Miene ausgetreten und habeaerufen: hier steht's, ich soll euch persuadieren! Also, was wollt ihr, soll ich euchpersuadieren oder wollt ihr's freiwillig tun? Und sie hätten erklärt: persuadierenlassen wir uns nicht, dann tun wir es lieber freiwillig.
Dergleichen konnte Boß mehr verüben, ohne daß seine Frömmigkeit dadurchBchadeu aelitteu hätte. Bbenso war es, wenn Brummacher schrieb (wir greisen einebeliebige Btelle heraus): „Blatt des Beweises, daß dies meiner Irau angenehmer seinwürde, verweise ich aus den gelehrten Beweis im Asmus, daß ein Bhinoceros nichtsmebr llild nichts weniger als ein Bhinoceros ist. Bei der Udurst, die uns hellteverbrannt ist, fällt mir die Twigkeit ein, deren Brmbol sie ist, und so bin ich denniil alle Twigkeit mit unabänderlicher Liebe dein treuer Bruder".
Bo etwas wäre bei einem Tersteegen oder Tollenbusch oder bsasenkamp ganzundenkbar.
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