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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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nicht ganz entsprach, ilnn zu ktchl erschien; aber die weitere Allssprache zeigte dieÜbereinstimmung der Lmpfindllngen. Im Ilili saild die Verlobung statt, nnd ansdeil 26. Oktober wurde die üochzeit gesetzt. Ann begann für den Vräntigam einschwerer Aamps mit den Handwerkern; deilil inl elterlichen Lsanse sollten in derAwischeilzeit noch allerlei Veränderungen vorgenommen werden. Erwähnt wird ins-besondere, daß eill größerer Emal eingerichtet wurde, in welchem der Angel jAatz findensollte, den die Vraut mitbrachte. Akit Alübe lind Not erreichte er es, daß zur fest-gesetzten Zeit alles sertig war. In Narmen wurde die chochzeit gefeiert. In einem kleinen,noch jetzt erhaltenen Singspiel nahmen die Geschwister von ihr Abschied. Da

es.-

Alle:

So? liebes, böses Iettchen,So willst du uns verlassen?

Willst dich aus uuseru Armen,Den liebevollen reißen?

Aus diesem ParadieseIn Duisburgs Alanen? ziehen?<V, liebes, böses Iettchen,Wer sollte da nicht schmälen?And gar mit einem AlauneAus ewig dich verbinden?

Erwäg was du beginnst,

Zu spät kommt oft die Reue!Du tauschest AlänuerlaunenFür gold'ue Alädcheufreihcit!

Abra h a m:

Er kam, der stille Schäfer,So ehrbar augeschritten;Ich wähnt', den Freund zu grüßen,Sei seines Rommens AlciuuugDoch, o, mit argem bserzcuGing er am Freund vorüber,And schwatzte dir von Liebe.And diesem falschen Schleicher,Dem wolltest du vertrau'n?Sei klüger, sanftes Alädchen,Laß weislich noch dir raten!

Wilhelm:

And welche Freude fehlteDir je in uuserm Areise?

Du warst der Eltern Wonne,

Warst unser aller Liebe;

Was deine Seele wünschte,

Das schuf mau dir so gerne.And jetzt willst du den RückenZum Dank uns allen kehren?

Fritz und Iulcheu:

O seht, wie fein sie lächelt;And wahrlich das mit Grund!Ihr predigt gegen Dinge,

Wovon Ihr nichts begreifet.Wir haben mehr erfahrenAnd wissen's folglich besser.

Nur in der Eh' erblühetDes Lebens houigvollste,

Des Daseins schönste Blume.

Drum tatst du klüglich, Iettchen!And Ihr, Euch wär's zu wünschen,Daß Ihr dein Beispiel folgtet.

Alarie, Abraham, Wilhelm-Ei, hört die weisen Leute!Wir wollen's überlegen!

Inzwischen schlägt, beim Scherze,Dem heut geschlossenen BundeAuch unser perz mit Wärme.

') Auch später erfreute sie ihren Gutten uud ihre ganze Umgebung durch Spiel und Gesaug; auch ein Hoch,zeitsgcdicht von Franziska uud wilh. Ascheuberg spielt auf ihre Auust au:

Hold, wie Stimme des Liedes, o Freundin, uud lieblich wie Töne,

Die du mit kunstvoller Hand goldenen Saiten entlockst,

Sei dir das Leben, das neue, das heut dir erblühet I

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