gründete er in Aachen ein eigenes. f86b mußte er bei dein plötzlichen Aus-bruch des Krieges sein Geschäft liquidieren und zog H368 nach Tanstatt und alsfreund des Landlebens f880 nach chirsan, wo er sich in schöner trage das oben-stehende tsandlxrus baute, das noch jetzt von seinen beiden ältesten Töchtern bewohntlvird. Nur vier Jahre erfreute er sich des idyllischen Aufenthalts; am f5. Dezember1334 starb er nach achttägiger Arankheit an einein gastrischen Lieber und Gehirn-lähiiiimg. Das lebendige, liebenswürdige IDesen und der fröbliche Tinn, den er schoiials Rind hatte, ist ihm bis zu seinem Tode geblieben trotz mancher Tchicksalsschläge.Teine Gattin überlebte ihn um fast f() Jahre und starb am 2. Dezember f894an Altersschwäche. Aar! IDintgens und trnise (Deder hatten 6 Rinder, die ihnen inAachen geboren wurden:
u) Anna DAntgens, geboren am 29. Zuli f846.
I)) Frieda IDintgens, geboren am f. September H850.
Die beiden Schwestern wohiieii, wie gesagt, i»i väterlichen Dause in Dirsau;sie erfreuen sich auch jetzt noch guter Gesundheit, so daß sie zweimal im Jahre, imFrühjahre und im Derbste, ans Reisen die den Deutschen anhastende kDanderlnst mitDergnügen befriedigen können.
e) Trust DAntgens, geboren am fZ. Januar f852, seit f9b>b Direktor desRenzin-Tvndikats in chainburg. Dorher war er lange Jahre in Rremen Prokuristin der fdetrolenm-Rasfinerie von Rors. Tr ist kinderlos verheiratet mit ^annr Dierksen,geboren am f2. Akärz f87O in Rremen.
<4) dllwin kDintgens, geboren am fö. Alärz f353, gestorben fö. Juni f8?9in Ruenos Arres nach klirzem 2lnsenthalt daselbst, während er vorher in Antwerpentätig war. Tr war sehr begabt, eine sinnige Aatur, der in seinen Zünglingsjahrenviel dichtete, wozu ihn besonders das Rriegsjahr f87v anregte.
s) Delene kDintgens, geboren am 23. Zum 1837, lebt in pAüvatpflege a. 2Aiein.Zu diesem Zweig der Familie ist also kein Aachwnchs, der den AamenlDintgens sür die späteren Zeiten erhalten wird.
Zur Trinnerung an den srüh verstorbenen 2llwin IDintgens inögen hier sechsAtrophen seines ^riedensliedes folgen:
Rauscht's nicht wie göttlich Saitenschlagen, G habe dank für deine Gnaden ^
Wie süßer Seraphimsgesang? Du Richter über Wölk' und Stern!
Die holden Frühlingslüfte tragen bchkll Dank, ihr treuen 'Kameraden,
herüber einen gold'nen Klang; Don Rord und Süd, von nah und fern —
bind dieser Klang heißü Friede, Friede! Das große Ziel, es ist errungen,
Za, wie von: bsimmel tönt das Wort Wofür ihr brav gestritten habt;
Und schwingt sich in Gebet und Liede Wofür, vom lfelldeugeist durchdrungen,
Durch alle lf^zen jubelnd fort. Zhr freudig Blut und Teben gabt.
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