Der Dichter weift dann darauf Inn, daß die Welt noch so schön sei wie zuvor,daß nur das umflorte Auge des Freundes die Schönheit nicht sehe; aber der Nebel,der ibu umschwebe, werde wieder weichen. Nicht klagen dürfe er, daß die Gattinihn? genommen, vielmehr danken müsse er, daß fte ihn? so lang geblieben.
hat nicht vor Jahren schon der Tod voll redlicher Tntschließung, Dir
Cornelia, gebaut aus zarter?? Stoffen, Das harte Leben zu verschönen
Die Sichel in der kalten Hand, bedroht? Und voll Legier,
Waruni hat sie nun erst der Streich getroffen? Mit dein Geschick Dich wieder auszusöhnen.
Und warum hat, weit über alles hoffen. Dir schmiegt an die bestürmte Brust
Sie lange noch in? Erdental verweilt? Durch Tränen lächelnd sich Mathilde;
Und warum ward Dir eine tvelt wie diese, verjüngt siehst Du in ihr das liebliche Gebilde
So lange nock durch sie zun? Paradiese? Mit väterlicher Lust,
Freund, hemme Deiner Tränen Laus Ii? den? Cornelia Dein edles herz entzückte,
Und blicke dankbar zun? Alliebeudcu hinauf! Als jeder Reiz der Zugend sie noch schmückte.
Cr ist die Liebe selbst! oft hast Du das erfahre??. Auch Henriette lebt, auch Bertha ncuuet sich
Und so wird er sich Dir auch künftig offenbaren. Zun? Trost für Dich
» 5 Chebund wie sie, die hochbeglückte,
Und sind Dir denn voi? Deinen Liebe?? An einen Biedermann geschmiegt.
Nicht viele noch in? Crdental geblieben? Der Schoß der wackern Töchter wiegt
Dein GustavgingzuGott.dochistDeinUarlnochhier Zu Deiuer Lust Dir Cnkelkiuder.
Gewiß sind ibm die Rinder Trost nnd Stütze geblieben; aber die Fröhlichkeitdes Lebens war dabin. Nun traf ihn auch noch das Leid, daß seilte Tochter Mathildekurz nach ihrer Verheiratung starb. Da war ihm Stolberg verleidet; er zog nachMülheim zn seinen? Schwiegersohn Rerckenkamp nnd seiner ältesten Tochter Henriette.Nach ihrem Tode s84? siedelte er zn seinem sohlte Rarl nach Aachen über; dortist er als ein müder Trdenpilger am 24. Zuli j8Z4, 80 Jahre alt gestorben.
Florens wintgens nnd Tornelia van Rrepseld hatten 8 Rinder, von denendas zweite, ein Mädchen, als kleines Rind starb, das dritte, ein Sohl?, tot geborenwurde. Die übrigen sechs waren folgende i
j. Henriette Luise, geboren den 2b. Februar s602. sie wurde am s0. Maij82? in Duisburg vermählt mit Heinrich Ronrad Gustav Friedrich Herekenkamp,naebdem er als Gerichtsreserendarius den Tonsens von? Gbsrlandesgericht beigebrachthatte. Tr war an? 20. Februar j802 geboren, war erst Richter, nnd zwar zuHarbach, wo er längere Zeit seine Schwiegermutter beherbergte (S. s22); später wurdeer Rechtsanwalt nnd starb als Zustizrat an? ss. April f8?fl j,i Mülheim a. d. Ruhr.Hein Vater Rarl Herekenkamp, weiland j?oftdirektor ii? Minden, stammte aus Goch;seine damals noch lebende Mutter war Auguste Rer». Trauzeugen waren Gerichts-direktor Ivintgens und Tonrektor Dahlboss.