sie ai?, ob Renriette ihn wohl lieben und ihn, wie sie es wünsche, zum Gatten er-wählen könne. Aber bald nach dem Tode seines Bruders heiratete er dessen kvitweAnna Akaria Reller und zog zu ihr in das vom Vater erbante chaus an der Nieder-straße. wie schenkte ihm eine Tochter Julia und zwei Wöhne Ludwig und Karl.Nald nael) der Geburt des zweiten Lohnes im ^sahre sövs muß sie gestorben sein;im Duisburger Wterberegister ist darüber nichts verzeichnet; sie wird also vermutlichauswärts gestorben und begraben sein, Weine Schwester Relene sührte ihm daraus einigesgahre den Raushalt; dann verheiratete er sich mit der kvitwe des am 25. Zl>li s7s>8verstorbenen Zoh. Leonhard Ivintgens (Wiehe weite 90), wibilla Zanders, über derenRinder er Vormund war. wo kamen in dein Rause 9 Rinder von drei verschiedenenAkännern zusammen, zwei von dem wchnltheisz Johann Leonhard, drei von demwchnltheisj Ludwig und vier von dem kveinhändler Johann Leonhard. Die Reiratwird s802 oder s805 stattgesunden haben. s8s2 verließen die beiden Rinder deswchultheiß Johann Leonhard das chaus, wie oben erwähnt.
Die Verwaltung des großen Rauswesens mit den y Rindern hatte das schwache,reizbare Nervensystem der Akutter —- so berichtet eine Freundin des chauses, LuiseRalekbosf — zu sehr angegrisfeu, ohnerachtet der Akann und die Rinder alles taten,um ibr das Leben zu erleichtern, wie starb vor dem ^ahre s8s? aus ihrem Gutechnkenberg bei kvickrathberg; die Leiche wurde aber nach Duisburg überführt und indem Trbbegräbnis in der Walvatorkirche beigesetzt. Diese Trbbegräbnisse wllrden bis)82« benutzt, wo der Friedhof aus dem Rnüppelberg an der Akülheimer- «jetzt Rönigs-)wtraße eingeweiht wurde, blieben aber mit ihren großen Wteinplatten bis zur kvieder-berstellung der Walvatorkirche erhalten (Wiehe weite 55).
Der wchultheiß lebte dann noch 25 Jahre im Ivitwenstande; er starb am25. Februar s842.
Zu der französischen Zeit erschien ihm bei der völligen Umgestaltung des Gerichts-wesens )80y die ihm angebotene wtellung eines Friedensrichters nicht annelunbar, under war Notar geworden; nach den Freiheitskriegen wurde auch das preußische Gerichts-wesen insofern neu geordnet, als mit der wtadt Duisburg der ganze Rreis Dinslakenzu einem Gerichtsbezirk vereinigt wurde. An die wpitze dieses Wtadt- und Landgerichtszu Duisburg wurde der ehemalige Wchultheiß als Direktor gestellt. Noch etwa ZOhat er dies Amt verwaltet; dann zog er sich in den Ruhestand zurück, ohne sich des-wegen ganz dem Dienste seiner Vaterstadt zu entziehen, kvenigstens als im Jahrs s826eine Aktiengesellschaft zur Trbauung eines Ranals von der Wtadt zum Rhein gebildetwurde, wurde er an die wpitze der Direktion gestellt. Wonst sührte er ein behaglichesDasein. Außer der Ivohnung iu der Niederstraße hatte er in reizender Lage einegeräumige Wommerwohuung aus dein Nurgacker, die zu beiden Weiten einen Anbau
N5