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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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zu studieren, In die Alatrikel der Universität wurde er am 12. April 17st6eiuaetraaeu. Unter dein 5. Januar 1801 geschielst das von Neuem mit der Be-merkung: ch'. lvilh. wintgens, onnst. junis, war schon vor einiger Zeit auf hiesigerUniversität. Ivo er sich in der Zwischenzeit ausgestalten hast ist nicht bekannt. Als seinRrnder ^ritz in demselben Jahre Rochzeit stielst sandte er ein hübsches in Rap. 13 zuerwälmendes Gedicht ein. Nach dem im Nesitz der Gebrüder Julius und Ludwig UAnt-gsns bestndlichen Stammbaum wurde er Regin:ents-(0natierineister und heiratete HenriettepA'lisson ans Neriin. 2lnf Grknndignng wurde ans der Gesteimen Rriegskanzleimitasteilt, daß er in: Jahre l806 als Regin:ents-(Nnartiern:eister beim Infai:terie-Regiment Zeuge 24 in Frankfurt a. d. (1). gestanden habe. Das Regiment sei 1806anfgelösst und seit der Reorganisation im Jahre 1807 habe es Regin:ei:ts-(>)nartiern:eisternicht mehr gegeben. UAntgens sei 1811 ans der Durchreise m Cottbus gestorben.

Da in der Familie sich gar keine Nachrichten über diesen Zweig erstaltenbaben, so ist nicht anzunehmen, daß aus der Ghe Rinder hervorgegangen sind.

3. Ludwig UNntgens 176818g2.

3. Johann kUilstslm Ludwig UAntgens wurde am st. April 1768 zu Duisburggeboren. 1775 trat er in die (Istninta des Gpmnasinms ein, 1782 in die pAima;

nach zweijährigem Nesuche derselben ging er noch 2 Iabreaufs Gvmnasinm nach Lippftadt, wo er 1786 mit einer silber-nen Denkmünze entlassen wurde. Diese trägt ans der einenweite die Inschrift: pinlmn suvsni pmnoipi st. R. Rani-1786, ans der andern: Rippi insigns. Darum

gelegt sind zwei zu einein Rranze nnt einer schleife zusammen-gebundene Lorbeerzweige. 2ln: 5. Alai P786 wurde er alsPrämie für Ludw. wintgens. chivig in Dlnsbnrg immatrikuliert. Einfangs der neun-

ziger Jahre war er in IRessl, vermutlich bei der Regierung, tätig und wurde danninfolge der Rranksteit seines Rrnders Leonhard I7st5 zum wtadtschnltheißenamt berufen.

Hran Kastor Roß, geb. Ansm URrtst, von der in Rap. 13 noch öfter die Rede seinwird, gibt uns in einem anfangs UAnter dieses Jahres von Rndberg nach Rarinenan ihre Jugendfreundin ^Henriette Wiedel gerichteten Rriefe folgende Gharakteristik vonihn::lvintgens wohnt in Duisburg, koinmt aber doch so oft als möglich, als esfeine Geschäfte erlauben, hieher. Gs ist mir leid, daß er nicht unser ganz naherRachbar ist; denn ich habe in ihn: einen der besten edelsten Alenfchen kennen gelernt,der nicht allein seinen freunden alles ist, sondern sich überhaupt auch als wchnltheißauszeichnest wie sich wenige, vielleicht noch keiner vor ihn:, ausgezeichnet hat. Dafürist ihn: auch die Liebe der ganzen Gegend zu Teil geworden; ein herrlicher Lohn!Gr ist aber auch des größten Grdenglüekes wert." Ja, in den: folgenden Rriefe fragt