Duisburger Dorfe UArnheim-Angerhausen die kveidegerechtigkeit, die sie im bergischenkvaldgebiet hätten, plötzlich widerrechtlich genommen sei. Da beißt es: es ist keiu Grundvorbanden, warun: die Verjährung des wilden Gestüts mehr Achtung verdienen sollte,als die der wchastrist; daß bei jenem nur der Hobe Adel, bei diesem nur geringe Ackers-lent interessiert sind, macht in der Uatur der !v>ache und in dem Aechte keine Änderung;wenigstens, würde es in Tuern Röniglichen Staaten keine Minderung machen.
Ts ist zu bedanern, daß von diesem Akanne kein Uild ans uns gekommen ist.Anr ein einziges kvort über sein Außeres ist überliefert. Fräulein Ralckiwss (geb.
gest. l846) sagt in ihren Aufzeichnungen I: „den Ohein: sehe ich noch lebhastvor mir in seiner stattlichen Gestalt mit dein goldbordierten dreieckigen Uütchen nacbder damaligen Diode n In Friedrich deni Großen. Tr flößte mir großen Respekt ein;doch sah ich ihn gerne kommen und höre noch seine stimme, wenn er meinem Daterzurief: Glück zum neuen Jahr, Derr Schwager."
Ts ist oben erwähnt, daß er im Jahre t 7ch» an der Gicht darniederlag, sonstwar er im ganzen gesund, nur in den letzten beiden Iahren kränkelte er öfter.
In der Nacht vom 25. ans den 26. August lcsv) zwischen l2 und l Ahrist er fast Di Jahre alt gestorben, wie es im Airchen buch heißt, am Iaulsieber.
Trotzden: er ein so geringes Gehalt bezog, hinterließ er seinen Rindern ein an-sehnliches vermögen, das sie bei der Teilung s802 ans c. s 50 000 berliner Aeichstaler(ü 72 Ttüber) berechneten, wäbrend er bei der Teilung mit seinem Nrnder abgesehenvon den Akobilien c. tc000 rr (u 60 Ttüber) einpsangen hatte. Dies läßt sichwohl erklären. Trstens wird er ein verständiger chanshalter gewesen sein; sodannerhielt seine Iran 5000 rr als Vrantschatz; sie wird auch noch erheblich mehr vonihren Tltern ererbt haben; daher stammte zweifellos auch die im Trbteilnngsvertragerwähnte Iülichsche Trbpacht und die Eingabe in seinen Personalakten, er habe imIülichschen Innnobilien (Grundbesitz). Ierner wird er ein Trhebliches von seinemOheim, dein Drossard Johann Leonhard zu Utrecht, bekommen haben, den er mitseinen: vruder allein beerbte. Ob er bei dein Tode seiner Alntter noch etwas erbaltenhat, oder ob er mit seinem Urnder schon gleich bei der UAederverheiratung abgefundenwar, ist nicht überliefert, bedeutend gesteigert aber wurde das vermögen nominelldadurch, daß der Grundbesitz und andere Vermögensstücke bei der Trbteilung zu eiuemviel höhern, zum Teil zu dem 4 sacheu kverte angesetzt wurden, wie scbon obenerwähnt ist (da das die Trbnehmer unter sich 5 Jahre nach seinem Tode getan haben,so kann das keine fingierte Steigerung sein). Unter den Vermögensstücken fand sichnicht mehr der kverdener chos; für den Trlös hatte er viele Duisburger Grundstückegekaust. Auch kaufte er, offenbar im Uinblick aus seine heranwachsende Jugend,
') Lebenserinncrnnzen ; Abschrift im Lefitz der Gebrüder Wintzens.
2) Das heißt, nach freundlicher Auskunft von Dr. A. Sndhoff, in 99 von hundert Fallen Unterleibstyphus.