Tssen, um dort das Grmnasinm zu absolvieren. Noch nicht s7 Jahre ach wurdeer zllr Universität eutlassem jedenfalls hat er mit Vergnügen das Lateinische be-trieben; das beweisen die vielen lateinischen Zitate, mit denen er später mit Vorliebeseine Berichte schmückte, von Tssen entlassen, kam er nach chanse zurück und besuchtedie Universität zu Duisburg, um Iura zu studieren; von s 752—s 754 ff'tzte er seineStudien in Dalle und ans Reisen fort; in diesen drei Jahren verbrauchte er nacb,dein Rechenschastsbericht des Vormundes Illäll rr. Ob er auch die Jahre 1745—s75sin Dnisbnra niilinterbrocheil dem Studium gewidinet bat, ist nicht bekannt, schließlichnunde er bei der Regierung in Tleve examiniert, wie es nach einer VerordnungFriedrichs des Großen bei denjenigen geschehen mußte, die die Regiernngsämter be-kleiden wollten. Das muß ziemlich spät geschehen sein; denn als enrul. juris wird
Unterschriften zu der Rechnnngsablnge s75ch
er noch am sä. Oktober sc54 bezeichnet, wo er sich sür eine halbe Lsnse ans Duis-burger kvald, sür die nach dem Tode seines Vaters dessen Schwager Ukatthäns 2lr-ttoldns Levendecker') sich hatte anschreiben lassen, in das güldene Ruch eintragen ließ.
Inzwischen war er mündig geworden. 1)r. jur. Reller schaffte sich 1751eine eigene kvohinlng-) itnd, nachdem die Vormünder am 2Y. Oktober s754 Rechen-schast abgelegt und sür gute Verwaltung die Anerkennung der Ukündel erhaltenhatten, u) übernahmen die beiden Rrüder das väterliche Trbe und verwalteten ihr
') Leyendcckcr erhielt auch den Titel pofrat und zog nach Duislmrg und wurde dort Mitglied des Magistrats.
Beim Eintritt seines Beffcn trat er zurück und engagierte sich als „Geueralxostiuspektenr".g Ts ist das auch jetzt noch stehende mächtige paus aui großen Kalkhos, das ehemals Mileuduuksche paus
der perrcu von Meiderich.
"> Das ?Iktenstiick ist im Besitze von Frau Krcisgcrichtsrat Keller in Detmold.