ehielt würden, sollte der Überlebende ausser seinein Eingebrachten st000 rr von demOerstorbeilen nnd das während der Ehe Erworbeile behalten, das andere den Oer-wandten zurückgeben. 9 Nach seinem srühen Eode veriiläblte sie sich aiii 3. Zl'ni 1719iilit Everbard Gtto, der ebenfalls inl lOitwenstande lebte, nachdem seine erste Lrauim April 1718 gestorben war. Er war als der Eohn eines angesehenen Raufmaiinsin Damm in lOests. ain 3. September 1685 geboren. Aachdeiil er zum I)v. juniKpromoviert war, wurde er 1 74 l Professor in Duisbllrg. Zweimal lehnte er einenAns nach Uarderwyk ab; aber 1720 nahm er einen solchen nach Utrecht an. Durchallerlei Zwistigkeiten veranlasst, ging er 1739 uach Bremen, wo er Epudikus lindAailzleidirektor wllrde, dort starb er am 20. Dnli 1756. Er hat ein noch jetztgeschätztes Buch loutss juvis vomurii iil drei ^oliobäilden geschriebeil.
Oor dem Oeginn der Ehe wurde am Ist. April 1719 ein Z'ux'ntarium ihrerGüter aufgestellt; dasselbe ergab allster Eilber-, Zinn- und Rnpserwerk, Znwelen,Leiilwand, lchinsgerät liild ^eldfrüchten 17600 rr. 0
Ehoiilas lOiiltgeils uuirde, wie das einein Epröstling dieser Familie zukam,kaum 30 sstahre alt zum Aentmeister erwählt liild verwaltete dieses Amt vom13. August 1707 bis zum selben Zeitpunkte 1708. Aoch in demselben gsahre starber. Er hinterliest mit seiner lOitwe 2 Eöhne. u) Johann Uenrikus (getallst 6. Zuli1703; eben 3 Jahre alt 29. Zuli 1710 begrabeil) und^Zahann Leonhard III getauft11. Alärz 1707. Er studierte jura l»ld hat den 8. Eeptember 1730 zu Utrechtpromoviert. Eeine Dissertatioil hatte das Theina: clö uviutulidus IsvooiduNistuu vulAO itsv lit N0Q Audsuckis. Aach dein alten Etammbanm wurde erlstat und Drost iil Utrecht U nnd ist dort unverheiratet am 23. Alärz 1781 gestorben.Eeine Erben wareil Johann Leonhard IV und Uosrat Ueinrich lOintgens. Daiilitwar dieser Zweig ausgestorben.
2. Zahanil Leonhard lOintgens II 16 83— 1 73 1.Die obengenannten Eltern überlebte ein zweiter Eohn, ebenfalls iil Düssel-dorf geboreil nach dem alten Stammbaum 1683. Er ist der Stammvater der iil derzweiten Uälste des 18. Zahrhnnderts und seitdem iil Duisburg, Düsseldorf und Alörslebenden lOintgens. schu A'ühjahr 1?03 trat er in die stlrima des Grmnasiumsein; er wird dabei als Düsseldorfer bezeichnet, sei es, weil er dort geboren, oderso lange beim Grostvater erzogen war nnd die Düsseldorfer Echnle besucht hatte.Iin Frühjahr 1703 wurde er (also recht spät) zur Universität entlasse», und am
Eine Abschrift des Ehevertrags besitzt l)err vr. ursd. Keller in Tvblenz, die er mit anderen Urkundenin dankenswerter weise uns zur Einsicht überlassen hat.
Der Akt mit Siegeln und Unterschriften ist im Besitz des Herrn rll'- med. Keller in Tvblenz.gm Besitze des Verfassers dieses Buches.
0 Als Taufzeuge wird er z.62 genannt vr. zur. und Rat iu Nie vrosclsolrnp ?.rr tltrsotU unddrossnrct vnn ctis vssrt.
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