meierbediennng gnädigst übertragen; a««« tt- Rovember «v««rde er deshalb von derKriegs- ni«d Doinänei«kain«i«er zu Eleve i>« Eidespslieht gei«oinn«en. Indem er diesdem Rat mitteilte, bat er zugleich, ihn ein für allemal als entschuldigt anzusehen,«venu er desivegen den Ätzungen nicht regelmäßig beilvohne. Diese Stellung hat erbis zu seinem Tode inne gehabt.
Die Stadt Duisburg besaß seit alter Zeit einen großen und schönen Wald;schon König Lothar bestätigte ihr das Eigentum an demselben. In« Jahr-hundert dehnte er sich noch von Duissern bis nach dein Rhein hin aus und warhauptsächlich von Eichen und Rüchen bestanden, während sich jetzt mehr Riesern finden.
Reben der gewöhnlichen Tätigkeit des waldinepers, die in der Leitung derPflanzungen und chauungen und Anweisung der Bezirke zur Eichelmast der Schweine-bestand, gehörte zu seinen schöne«« Ausgaben die Anführung der Jagden ans Wölfe,Wildschweine und die wilden Pferde. Zu denselben wurden die Bürger und Bauer««von den Bürgermeistern rottenweise geführt, und saßweise «vnrde dabei getrunken.Echo«« ii« der Stadtrechnnng von tobt «verde» die Jagden ans die wilden Pferdeerwähnt; in« Jahre s750 befände«« sich ZZ4 Stuten «uid (0 bis s2 chengsts im Ge-hege. An« 9. Dezember t8l4 wurden 2600 Männer aufgeboten, «im die letztenPferde abznsangen. 9
chei««rich wi««tgens starb in« August R52; „an, 28. August ist der hochsdel-geborene, hochachtbare cherr Scheffen wi««tgens ii« der großen Salvatoris Kirch mit5 Uhr Stormläuten beigesetzt."
Im Jahre RW hatte er sich vermählt mit Antoinette Ernst, Tochter desKönigl. preußische«« Renti««eisters Wilhelm Ernst, der damals, «vie es scheint, in.Tanten angestellt war; daher die Proklamation nicht in« Duisburger Airchenbucheverzeichnet ist. Als aber in« folgenden Jahrs sein Bruder Gerhard sich mit HenrietteMaria Ernst vermählte, fand die Proklamation und Topulation hier i«, der Marien-kirche statt. Der Rentmeister wird inzwischen nach Duisburg verzogen sei««, «vo ernach kurzer Zeit gestorben ist. Er hatte eii« großes Baus mit Scheuer, Bofplatz,Garten und Baumgarten in de««« Marienviertel erworben, das bei der Einschätzungvon kRst ZU den wertvollsten in der Stadt gerechnet und aus 400 rr Leuerkassenwertgeschätzt wurde. In« Jahre l?50 wurde es an Johann Wilhelm Tollenbusch zude««« auffallend billige«« Preise von 886 rr und 25 rr zun« Verzicht (auf wiederkaus)verkauft; damals war es schon für 900 rr zur Lenerkasse eingeschrieben; t7?8 liehendie Vormünder der Minorennen des verstorbene«« chanptmann wintgens daraus s700 rrBerliner Tourant. k?9l wurde das Erbe für 5400 rr verkauft und k?96 sogarfür 7885 rr und MV Dukaten zun« Verzicht.
') Mehr findet sich darüber bei Aoerdunk, Gesch. der Stadt Duisburg. Seite ff.
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