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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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Z. Heinrich IV. ^686^752. Der IDaldme^er.

Don den Söhnen des Bürgermeisters Heinrich lDintgens k726) blieb nnrder älteste, ebenfalls chenrikus oder Beiuich geheißen, in Duisburg; aber seine Nach-kommen verließen es ebenso wie seine Brüder.

Tr war getauft ^686 den k7. Alai. Taufzeugeu waren Thonlas Trkenswick,2lrnoldus Lerken, chelena von der Alühlen, IDitwe von Thoinas IDintgens. DasAlbum des Gymnasiums ist so unvollständig, daß weder von seiner Ausnahme, nochvon seinem Ausenthalt aus demselben etwas erwähnt wird. Andere Schulen hat eraber schwerlich besucht.

Solange sein Dater lebte, war er von den öffentlichen Geschäften ausgeschlossen ;aber noch in dem Todesjahr desselben wurde er von dem Könige d. d. Berlin, dentch August als Scheffe eingesetzt und leistete am g. November ^726 folgenden Tid:

Ich, Henrich IDintgens, gelobe und schwere zu Gott dem Allmächtigen ver-mittels dieses leiblichen Tides, daß, nachdem Se. Königl, Alajestät in Greußen, meinallergnädigster König und cherr, mich zum Scheffen zu Duisburg allergnädigst auge-ordnet, ich zuvorderst allerhöchstgedachter Sr. Königl. Alajestät getreu, hold und ge-horsam sein, derselben und der Stadt Duisburg Nutzen und Bestes nach meinemäußersten Dermögen und besten IDissen befördern, in den Gerichten unparteiische Justizadministrieren und der rathäuslichen Derrichtung nach Alaßgebung der Königl. In-struktion, Keglement und Tdikten mit wahrnehmen Helsen und in allen Stücken michso betragen, als einem öhrliebenden Alann und treuen Scheffen eignet und gebühret. Sowahr mir Gott helfe!"

Dneraus ist demselben die jüngste Scheffenstelle nächst dein Lserrn ScheffenBachmann angewiesen wordeil, heißt es in dein Katsprotokoll zum Schluß.

Seine Allsgaben ergeben sich aus dem Tid. Als Scheffe ist er befugt, Urkundenzu besiegeln, wird zu deu Gerichtssitzungen von Bürgernleister und Schultheiß berufen;als Katsherr hat er die städtischeil Geschäfte nach Anweisung des Büraermeistersmitzuverwalten.

Am l2. Dezember desselben Jahres wurde er vom Kat zum Zunftherrenbei dein Leinweberamt an Stelle des verstorbenen Schon,bart erwählt. Als solcher hatteer die Versammlungen der Amtsmeister zu leiten und darauf zu sehen, daß die Zunst-genossen die in der Zunstrolle ihnen gegebenen Gesetze beobachteten. Aus diesemGrunde war jeder Zunft ein Katsherr vorgesetzt.

)» derselben Sitzung wurde er zum Kirchmeister der Alarienkirche erwählt,ii, die er um k720 aus der Salvatorgemeiude verzogeu war.

Im Jahre t7Z0 wurde ihm nach dein Tode des Alepers chopp von Sr.Königlichen Alajestät in Preußen, wie es im Katsprotokoll heißt, die hiesige Ivald-

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