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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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sein Dauziger bevollmächtigter Johann Benedikt verch in dieser Boche bisher nichtsnnternommen. Die Vormünder der nachgebliebenen Friedhoffscheu Rinder hatten ausibr Erbteil verzichtet, Dieses teilte der Rat am 29. April fcöf dem Rönig nüt.

2lm 2b. Zuli lch52 verwandte sich dann Rönig Friedrich bei Dauzig insolgeeiner Eingabe der Tuchfabrikailtell Btribeck u. Geil. vonl 2b. Juni wegen ihrerForderung an den Bloch Iah des f Job. Christoph F., dessen Vater seit geraumer Zeitin Berlin arretiert war, und betonte, dah seile bei den hohen Ivoiipreisen der Geldersehr bedächten, Die Tuchfabrikanten Btriebeck, Büuer und Bongardt sowie Zoh.Ivilb. Beniliughoff nnd Tberhard Gerhard Vosbeck hatten sich, wie sie selbst angebeil,ans dein Bergischen vor kurzen (4ö) Zähren zu Duisburg etablirt und die Fa-brikation seitdem zum merklichen Flor dieser Btadt mit dem erwünschten Buccess ge-triebeil. fcät) haben sie dem f Friedhof Tücher gegen Ivechsel verknust. Gegenüber den Ansprüchen des Vaters berusen sie sich aus einen Revers der Ivitwe, dem-zusolge der Bohn jene sämtlich durch Barzahlung abgelöst habe. Der Vater habeauch schon sechs Ivochen nach seiner Abreise von Duisburg die Fabrikanten durchseinen Akeisterkuecht um einen hosten mahne» lassen, der längst abgemacht war.

Anfang fcäo wurde der am f2. Akai s75f eröffnete Ronkurs in Dauzigbeeildet. Der Vater wurde gänzlich abgewiesen; dagegen wnrden die Forderungell dergenannten Tuchsabrikanten sowie ailderer teils völlig, teils pro rata befriedigt. (Iviesich aus eiilem Schriftwechsel des Dauziger Rais iilit der Regierung in Rleve ergibt,befand sich Friedhofs noch im Februar fö54 dort in Bast. 9

Ivanil über das vermögen des Bürgermeisters Friedhofs in Duisburg derRoukurs eröffnet wurde, ist nicht genau zu sagen, aber wahrscheinlich geschah es imBommer scöf. Durch Reskript der Röniglicheu Regierung vom 22. Blovemberwurde verfügt, es solle gemäss der Ronkurs-Grduung mit Znveutarisieruug undDistraktiou des sämtlichen Friedhossschen Vermögens fortgefahren und am f.d. Dezemberder erste Verkaufstermin abgehalten werdeil; und nun wurden in einer Reihevon Terminen im Zahre f752 die Zmmobilien wie die Atobilien bis aufeine Partie Akanuskleider zu Gunsten der Gläubiger verkauft. Unter den Zmmo-bilien befand sich die Ivalkmühls anl Grililewald, -) eiil Balls alls der Gber-, einsauf der Biederstrahe und eins auf dem Poet; unter den Alobilieu alle Gerätschaft,die zu einem vollständigen Färberei- und Tuchscherer-Ivinkel gehört, ferner ein kost-baresLedekant" slhimmelbett) mit Grün behängen, ein Bett und dazu gehörigerRasten und Decken, ein uuhbaumeu Tabiuet, ein Bchreibcabiuet mit Bpiegelu, ertra

g gohonn Christophs Sohn Gottsr. Friede. Arnold crivord oni k>. Ionnor >7St dos Donziger Bürgerrechtous einen Aaufmoun. Später ist der Bome Friedhoff in den Donzigcr Registern nicht mehr nochwcisdor.Aoufmonn lvosnmth nnd Bürgermeister voß kouftcn sie; später koin sie on lsordt nnd wurde dohe'xHordts lllnhle genonnt. bis sie vor einigen Iohren odgedrochen. der Teich angeschüttet »nd zn Bouplätzenhergerichtet wurde.