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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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15. Zuui zog das Rönigsregimelit ab. Beinrich kviiltgens tritt seitdelil nicht mehrhervor; er wurde noch für 167ZZ4 in den Rat und zum Echefseu, als erster nachden Bürgermeistern gewählt; aber nicht lange darnach ist er gestorben und am28. Dezember 16cö begraben.

Eeine Gemahlin Agneta Loosen iiberlebte ihn lange; noch lchsch wird sie alsj?atin erwähnt; aber im folgenden Jahre tchs>2 ist sie ain 24. Atärz gestorben,wegen 2lltersfchwäche hatte sie fchon am Z0. Zuli 1691 all ihren besitz ihrenRindern durch notariellen Akt') übertragen; dabei erklärte sie, daß sie wegen ihresZittcrns nicht mehr schreiben könne.

Der besitz, den lseinrich Ivintgens hinterlassen hatte, war groß; es ist schonoben erwähnt, daß er neben den öffentlichen Geschäften die privaten nicht vernach-lässigt habe; und der Teilungsvertrag ß, den die Rinder nach dem Tode der Walterschlössen, weist nach, daß er die gesicherte pekuniäre Stellung der Familie begründethat. Ts traten bei späteren Erblassern wohl größers Tnmmen aus, aber keinegrößeren werte; denn jene sind dadurch entstanden, daß die einzelnen Erbstücke im«kaufe der Zeit im sdreise stiegen. Am Z0. Zum I692 traten die beiden Töhne Zohann Leon-hard und Lchmrich und die Tochter Thristine samt ihren Kranen, resp. ihrem AtanneZllr Teilung zusammen. Zunächst wurde der Grundbesitz an Erbgütern und jdsand-schasten vorgenommen, in Geld abgeschätzt und ans drei tkoje verteilt. Dann ver-pflichteten sich die Erben bei Etrase von O00 Goldgnlden, gegen diese Teilung später keinenWiderspruch zu erheben und losten. Eines jeden «kos belies sich aus Ich 280 rr. DieAbschätzung war, wie das zu geschehen pflegt, niedrig, wenigstens mußte Johann«keonhard im Zahre eine Rufe aus Duisburger Wald 400 Taler 200 rr)

bezahleu, h während sie hier zu 150 rr angesetzt sind. Bemerkenswert ist, wie weitzerstreut der Besitz war: Trotz der sonst kleinstädtischen Verhältnisse hatte der Groß-kausmann aus das ganze «kand in weiter Umgebung sein Auge gerichtet. Er besaßganze Böse oder Etücke «kand und Buschgerechtigkeiten in Alstaden, bei werden, inBinsbeck aus der linken Rheinseite, in Beisingen, Wattenscheid, Weltmann, Wülfrath,Düsseldorf, Bilk, Rath, Akülheim. Es wäre interessant, zu erfahre», wie er zu diesemBesitz aekommeu ist, z. B. wie weit er sich genötigt gesehen hat, von säumigenSchuldnern Grundstücke in Zahlung zu nehmen. Aber hierin versagen die (>)uellen.Dieselbe Beobachtuna, nämlich, daß er auch nach auswärts weithin Verbindungenhatte, macht man, wenn man die am 28. Oktober 1692 vollzogene Teilung der Mächte

Im Besitz von Fron Krcisgcrichtsrat Keller in Detmold.

Der Vertrag ist glücklicherweise erholten; er befindet sich im Besitz der Fron Kreisgcrichtsrat M. Kellerin Detmold, der wir für die gütige Überlossung sehr zu Dank verpflichtet sind. Herr Prof. üi. Kellerin Düsseldorf hatte die große Freundlichkeit, uns ans das Vorhandensein des Schriftstücks hinzuweisen0 Seite 5H.

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