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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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den linken Flügel zu decken, wurde vor Maestricht ein sturkes Rorps zllrückgelasseil.Nailil rückten iin ilNai Türenne alis dem linken und Tonds auf dem reellen Rhein-ufer vom kölnischen Gebiete aus gegen jene Orte vor und nahmen sie bald ein,

Roch ehe die Nachricht von dem Bündnis des großen Aurfürsten mit denNiederlanden kam, als man nur befürchtete, daß er nicht neu tralbleiben würde, unddie Franzosen vor Maestricht rückten, beschloß man sich bei diesen eine Salvaguardia,natürlich für Geld, auszuwirken. Unter dem N- Akai findet sich im H>rotokoll-buche eingetragen:

Na bei dein gegenwärtigeil Rriegszustande zu befürchten ist, daß dieFranzosen das Land überziehen und der Rursürst die Neutralität aufgeben wird,sehen die Herreil des Magistrats für gut an, ungesäumt eine Salvaguardia beidem Rönig in Frankreich auszubringen und entsenden dazu Herrn BürgermeisterAAntgens. Nie Sechzehner wollten einigermaßen Schwierigkeiten machen, als wenndies dem Landessürsten zuwider wäre- doch haben sie sich endlich unterrichten lassenlind dieses Merk billigen müssen," Nein Beschluß wird dann zugefügt, daß Bürger-nleister Mintgeils iil allem schadlos gehalten werdeil solle.

Indessen iil der Gemeinde war der Zweifel an der Angemessenheit desBeschlusses noch nicht beschwichtigt. Beben den Secbzehnern gab es noch eine größere,zweite Vertretung der Gemeinde, bestehend aus 2ch je sechs aus jedem viertel.Niese traten äußerst selten zusammen. Aber iil diesem Halle wurden sie von einigeilSechzehnern berufen lind fanden für gut, eine Deputation an den BürgermeisterMinsens zu schicken, die ihre Mißbilligung über den Ratsbeschluß aussprechen sollte.Daraufhin wurden Rat und Sechzehner noch einmal einberufen und jeder zu aus-drücklicher Erklärung aufgefordert. Nie Ratsmitglieder stimmten alle wie am vorigeilTage. Nie Stimmabgabe der Sechzehner ist zum Teil sehr charakteristisch. HeinrichBüls, einer der Deputierten (verheiratet mit Ännchen Batmanns, der kvitwe des k627verstorbenen Johann Ivintgens) zuerst gefragt, sagt: wenn es dem Rursürsten nichtzuwider wäre und den Herreil Staaten nicht ins Auge stoße, so wäre er es zufrieden;Hriedrich Stroudt: Ivenn andere Städte das Gleiche täten, wolle er es auch fürgut halten; vogtenrat: man solle, je eher je lieber damit fortfahren; Heltweg: erverstände es nicht; Backhaus: die Sache wäre ihm zu wichtig (er will wohl nochBedenkzeit); den Gipfel der Besonnenheit erklomm Martin Günther: er will kein Votumne^ativuin assirmieren; darum uegiere er negative, weil er es nit verstünde. NieMehrzahl stimmt bei.

Am 25. Mai morgens um 5 Ahr tat der Bürgermeister Ivintgens vor Ratund Sechzehnern Bericht, wie weit man iil der Bache gekommen wäre, was fürSchwierigkeiten und Nisficultäten vorgefallen und was an Geldmitteln erfordert würde.

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