Druckschrift 
Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
Seite
44
Einzelbild herunterladen
 

mit Tiara Tchölers). 2lgneta Loosen hatte einen Bruder Johann Loosen (verheiratetmit Elisabeth Vörnmanns) und eine SchwesterTibrlla (verheiratet mit B. Rortmannllnd darnach mit B. Gsterinann).

Tie schenkte ihrem Manne 4 Rinder:

k. Johann Leonhard, getauft l648 l8 3.

2. Henrich, getauft k649 2cst0.

3. Michael, getauft l652

4. Thriftiua, getauft s634

Heinrich Mintgens bewohnte nach seiner verheiratlmg zuerst mit seinem Stief-sohne Hendrik Reller das Rellersche Haus zwischen der Tchwanenstraße und dein altenMarkte. Als dann Hendrik Reller zwanzigjährig von der j?rima aus die acht Jahreältere Gertrud Tchlechtendal heiratete und selbständig wurde, siedelte Beinrich Minta,enssich anfangs M43 aus der Gberstraße an in einem Hause, das dann lange Zeit imBesitz der Familie geblieben ist.

Mie der Bater hat er den Tuchhandel betrieben; M42 war sein Geschäftbedeutender, als das seines Bruders Michael, ja, das bedeutenste der Ttadt, wie sichaus der oben (Beile 30) erwähnten Tteuerliste ergibt. Auch später hat er die Tuch-wirkerei und den Tuchhandel mit großer Tnergie betrieben, und obwohl er in nochjüngeren Jahren als sein Bruder zu städtischen Geschäften berufen wurde und biszu seinem Lebensende daran beteiligt war, ist er doch nie so völlig darin ausgegangenwie jener, sondern er hat mit größter Tnergie sein eigenes Geschäft betrieben. M38wurde er zum Ttadrentmeister aus der Gemeinde berufen, aber nach Abiaus seinesJahres bei den Mahlenübersehen", wie mau zu sagen pflegte. Indessen ein Jahrnach seiner vebersiedelung aus die Gberstraße, noch bei Lebzeiten seines Bruders Michael,sogar als derselbe Bürgermeister wurde, wurde er zum Techzehner erwählt und dannbis zum Jahre l65l sechsmal. Mir beschränken uns aus die Trwähnung wenigerPunkte seiner Tätigkeit in dieser Zeit.

Im Bovember tö46 war der große Rursürst in der Ttadt; er reiste von hiernach dem Haag zu seiner Verlobung; während dessen blieb der Bosstaat hier undHeinrich Mintgeus wurde beaustragt, denselben unterzubringen.

Ter Rursürst erhob nach altem Rechte Msgegeld an den Toren und Ttaudgeldaus dem Markte; das wurde als sehr lästig empfunden, und man war schon langedaraus bedacht, diese Berechtigung abzukaufen; M4c nun wurden aus den TechzehnernJohann und Heinrich Mintgens mit einigen aus dem Rate zu der Verhandlung de-putiert, und für l l>00 rr kauften sie die Last ab. In demselben Jahre wurde ermit Ratsmitgliedern beauftragt, vom Rursürfteu freie Ratswahl zu erwirken; dennnach einein Ausruhr in der Ttadt im Jahre ^556 hatte der Herzog sich die Beftä-