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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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Der Eohn desselben, der schon oben genannte Willem Ioan bat 18681874in Leeden stndiert. Er wurde Rechtsanwalt im Raag, trat aber 1877 in die Verwaltungim Rriegsministeriuiil über, in dem er seit dem 5. Juli 1903 Raad Adviseuer ich Erbeiratete am s. Juni 1876 Johanne Elisabeth Baroiliil Tollot d 'Escurr; von ihr bat erzwei Rinder: Diaria Taad, geb. 12 2 1877 und Anna Tiara, geb. 26 4 1881. DieEhe wnrde am 14. Rov. 1893 ausgelöst. 2lm W. Okt. 1901 schritt er zu einerzweiten Ehe und heiratete Aleida Lambertiila Aegers Rpser, Tochter des General-majors a. D. Jan Willem Zegers Rpser und der Anna jA'tronella Traandrk.o) Dr. Willem Wiiltgeils, 84 1818 12 11 1893.

Willein Wintzens trat 129 s Jahre alt im Esptember 1830 in diela tei nische Echule seiner Geburtsstadt ein; nach 3Vs Jahren, ain öl. Ala, 1834,ward er ans die Universität Lechen aufgenommen, erst IGI Jahre alt. Erwidmete sich der Rechtswissenschaft. Räch Beendigung der Etudien wurde er ain18. Bspt. 1838 zum Dol'tor des römischen und heutigen Rechts promoviert aufGrund einer Dissertation cks pvuseipuis ckillsvsntiis iuris Rvuuoioi st idlsäsv-luuclisi. Weilige Tage darauf trat er in das praktische Leben ein, indem er am29. Eeptember den Eid als Rechtsanwalt bei dem IIooZsu Ruck clsr I4s(Isv-InuUs ablegte.

Bei seinem Dater hatte er Gelegenheit, sich in die Rechtspraris einzuarbeiten;zugleich besuchte er regelmäßig die Vorträgs und Disklissioileil eiiles Vereins vonAlitgliedern des Baager Gerichts.

Im Oktober 184? trat in den Riederlanden wie um diese Zeit in denmeisten Etaaten Europas eine lebhaste politische Bewegung ein, als Rönig Wilhelm II.eine Resorm des Ttaatsgrundgesetzes ankündigte; von der Zeit an wandte sich auchDr. UAllem Wintzens der Politik zu, zu der er vorbereitet war als Echüler desEtaatsrechtslehrers lind Professors und spätern Alinisters Thorbeeke. Beinerkenswertist hier gleich der erste Echritt, mit dein er an die Öffentlichkeit trat, indem er einePetition an den Rönig unterschrieb, die auch den Generalstaaten am 8. Alai 1848mitgeteilt wurde. Wintzens trat hier für einen gemäßigten Liberalisinus ein, eineRichtung, die er in seinem ganzen Leben festgehalten hat. In der Vetition wurdenicht ein allgemeines Stimmrecht verlangt, wie es kurz zuvor in Frankreich eingeführtwar, sondern Wahl der Volksvertreter durch diejenige», die Interesse nebeil 'einer ge-nügsamen Kenntnis der Verhältnisse haben. Wenn wir ihn nach deutschen Verbält-nissen einschätzen sollten, so würdeil wir ihn zu den jetzt längst ausgestorbenen Alt-liberalen, wie es von Vincke einer war, zu rechnen habeil.

Bei den allgemeinen Wahlen ain 13. Dezember 1848 wurde er auch alsLiberaler im Deister Rreis gewählt; aber als der Iührer der Liberalen Thorbecke

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